Nielsen-Werbemarkt Mobilewerbung wächst durch experimentierfreudige Unternehmen

Freitag, 17. Oktober 2014
Laut Nielsen ziehen die Bruttowerbeinvestitionen weltweit an
Laut Nielsen ziehen die Bruttowerbeinvestitionen weltweit an
Foto: Bild: Nielsen
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Mobilewerbung Werbemarkt P&G


Der Werbemarkt zeigt sich weiter stabil. 19,4 Milliarden Euro brutto haben die Unternehmen im diesen Jahr bis Ende September investiert. Dabei gewinnt Mobile an Bedeutung. Rund 120,5 Millionen Euro flossen bislang in den Kanal, ein Plus von knapp 71 Prozent.
Vor allem Autobauer setzen verstärkt auf Botschaften auf Smartphones und Tablets. Ausgaben von 11,2 Millionen bedeuten  den den Spitzenplatz. An Bedeutung gewinnt der Kanal allerdings auch für andere  Wirtschaftszweige. "Extreme Zuwächse verzeichnet die Schuhbranche: ein Plus von 7433 Prozent gegenüber dem Vorjahr von 40000 auf drei Millionen Euro", heißt es bei Nielsen.  Zweistellig legt auch Kino zu. 71,5 Millionen Euro bedeuten ein Wachstum von 14,2 Prozent. Auf der Bruttoseite bewegen sich die Spendings fürs Internet mit 0,6 Prozent dagegen kaum. 2,1 Millionen Euro stehen hier in der Analyse von Nielsen. Die Printmedien schwächeln wieder. Die Magazine verlieren leicht (Minus 0,9 Prozent/2,4 Milliarden Euro), Zeitungen und  Fachzeitschriften mit jeweils Minus 1,6 Prozent und Minus 1,7 Prozent etwas stärker. Gleichwohl sind die Zeitungen nach den Bruttozahlen mit 3,3 Milliarden Euro nach wie vor die zweitstärksten Mediengattung hinter TV. Dass der Kanal weiterhin auf Wachstumskurs ist, liegt auch an TV-Neueinsteigern etwa Soccxx oder der Möbelhändler Kare. Die Folge: Ein Brutto-Plus von 8,1 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. Radio und Out of Home sind mit 2 Prozent und 5 Prozent ebenfalls positiv unterwegs. Stärkster Werbungtreibende mit 366 Millionen Euro ist einmal mehr Procter & Gamble. An der Spitze des Branchenrankings stehen erneut die Autobauer. Allerdings stehen Investitionen von 1,2 Milliarden Euro für einen Rückgang von 0,7 Porzent. Allein im dritten Quartal haben die Hersteller den Druck um fast sechs Prozent verringert. mir

Mehr zu den Entwicklungen im Werbemarkt und Tabellen finden Leser in der kommenden Ausgabe von HORIZONT, die am 23. Oktober erscheint.
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