Nielsen-Studie Werbung hat kein Vertrauensproblem

Freitag, 23. Oktober 2015
Werbung ist nicht so unbeliebt, wie man glaubt
Werbung ist nicht so unbeliebt, wie man glaubt
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Allen heimischen Adblocker-Diskussionen zum Trotz: Werbung hat kein Vertrauensproblem. Das jedenfalls ist das zentrale Ergebnis einer globalen Nielsen-Studie. Am stärksten vertrauen Menschen dabei Empfehlungen.
Nach wie vor hören Konsumenten immer noch am stärksten auf das, was ihnen Freunde oder Familienmitglieder raten. Acht von zehn Befragten vertrauen ihren Empfehlungen, aber auch Kundenbewertungen spielen weiterhin eine große Rolle bei der Entscheidungsfindung.
Empfehlungen wirken bei Konsumenten am besten
Empfehlungen wirken bei Konsumenten am besten (Bild: Nielsen)
Bei den eigenen Kommunikationskanälen gewinnen die Websites von Unternehmen leicht an Bedeutung. 70 Prozent bedeuten ein Plus von einem Prozentpunkt gegenüber der vergangenen Erhebung im Jahr 2013. Seitdem hat sich die Werbelandschaft massiv verändert. Die Unternehmen investieren in neue Kanäle. So wird Mobile in den Strategien der meisten Unternehmen immer wichtiger.
Traditionelle und moderne Kanälen wird vertraut
Traditionelle und moderne Kanälen wird vertraut (Bild: Nielsen)
Trotzdem sind Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften für die Konsumenten weiterhin vertrauenswürdige Werbeträger. Sechs von 10 Befragten sagen, dass sie TV-Spots vollständig oder etwas vertrauen, ein Prozentpunkt mehr als vor zwei Jahren. Die anderen traditionellen Kanäle agieren stabil, lediglich Radio verliert drei Prozentpunkte. Bei Online- und Mobile-Werbung schwächelt das Vertrauen kaum, wengleich nur 4 von 10 Befragten weltweit den wenig geliebten Bannern vertrauen. Was auffällt: Millennials haben bei 18 von 19 Formaten das größte Vertrauen. Lediglich bei der Radiowerbung vertrauen die 35- bis 49-Jährigen noch stärker. Und die begehrte Zielgruppe räumt in der Umfrage mit zwei weiteren Klischees auf: Sie vertraut Zeitungsartikeln und TV-Werbung. mir
Wie Generation zu Generation unterschiedlich Werbung vertrauen.
Wie Generation zu Generation unterschiedlich Werbung vertrauen. (Bild: Nielsen)
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