Nielsen-Statistik Unternehmen erhöhen leicht den Werbedruck

Mittwoch, 16. April 2014
Die Bruttoinvestitionen der Werbungtreibenden steigen
Die Bruttoinvestitionen der Werbungtreibenden steigen

Das erste Quartal des Werbejahrs 2014 endet positiv. Mit 6,3 Milliarden Euro brutto haben die Unternehmen in Deutschland den Werbedruck gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent erhöht. Das haben die Marktforscher von Nielsen errechnet. Werbestärkstes Unternehmen ist einmal mehr Procter & Gamble.  Der Schwalbacher Konsumgüterriese hat seinen Werbedruck um 4,1 Prozent auf 117 Millionen Euro hochgeschraubt. Damit liegt das Unternehmen im Ranking der Top-20-Unternehmen vor L'Oréal (82,4 Millionen) und Axel Springer (79,8 Millionen). Von den Top-Spendern hat Vodafone zwischen Januar und Ende März am stärksten investiert. Um fast 93 Prozent gingen bei dem Telekommunikationsriesen die Spendings nach oben.

Bei den Gattungen legt Mobile, auf niedrigem Niveau, am stärksten zu. 24,2 Prozent haben die Unternehmen hier nach den reinen Preislisten mehr investiert. Primus ist nach wie vor TV mit 2,8 Milliarden Euro (Plus 6,5 Prozent), vor den Zeitungen mit 1 Milliarden Euro (Minus 1,8 Prozent) und den Publikumstiteln mit 799 Millionen Euro (Minus 0,3 Prozent).  Radio bleibt mit 388 Millionen Euro stabil, ebenso Kino mit 21 Millionen und Out-of-Home mit 328 Millionen. Die Fachzeitschriften verlieren 1,7 Prozent und landen bei 101 Millionen Euro. Online hingegen wächst nach den Bruttozahlen von Nielsen. Ein Plus von 2,9 Prozent bedeuten einen Umsatz von 685 Millionen Euro. mir

Mehr zu den Nielsen-Zahlen gibt es in der aktuellen Ausgabe von HORIZONT, die am morgigen 17 April erscheint.
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