Niedrige Zinsen DWS und Deutsche Bank lassen das Monster "Böse Null" los

Freitag, 07. April 2017
Die Böse Null erobert Berlin
Die Böse Null erobert Berlin
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Klein, rot und ziemlich fies. Derzeit tourt die "Böse Null" durch Deutschland, Symbol für niedrige Zinsen und Vermögensvernichtung. Hinter der Kampagne stehen die Deutsche Asset Management und die Deutsche Bank.
Zu übersehen ist die "Böse Null" nicht. In Zeiten niedriger Zinsen bringen Tagesgeld- und Sparkonten kaum noch Rendite. Und selbst, wenn die Europäische Zentralbank in den kommenden Wochen ihre Politik überdenken könnte, ein rastanter Anstieg ist kaum zu erwarten. Deshalb sollten die Bundesbürger ihre Geldanlagepolitik überdenken. Das sagen nicht nur Finanzdienstleister. Das sagen auch unabhängige Experten. Die Deutsche Asset Management mit ihrer Marke DWS Investment belässt es jetzt nicht mehr nur bei Appellen. 
Seit ein paar Tagen hat das Unternehmen gemeinsam mit der Deutschen Bank eine umfrangreiche Kampagne gestartet: die "Böse Null". Dabei bereiten die Finanzdienstleister gemeinsam das Thema ungewöhnlich, überraschend und durchaus provokant auf. Es geht weniger um den erhobenen Zeigefinger als darum, die Menschen zum Nachdenken zu animieren. "Wir verstehen es als unsere Aufgabe, den Handlungsbedarf zu verdeutlichen, mit gängigen Irrtümern aufzuräumen und Wege aus dem Zinstief aufzuzeigen", erklärt Michael Tirpitz, Leiter Marketing Privatkunden Deutsche Bank. Und das passiert auf sehr unterschiedliche Art und Weise.
Auf einer Landinge gibt viele Informationen und Entertainment rund um das Thema. Gemeinsam mit Facebook, Twitter, Instagram, Youtube und Whatsapp bildet die Plattform die Schaltzentrale der Kampagne. Hinzu kommen klassische Kanäle wie Funk, Outdoor, TV-Formate und ab dem 10. April auch ein Sponsoring im "ZDF Morgenmagazin". Hier wird die DWS bis Jahresende eine Woche pro Monat präsent sein, auch wenn die eigentliche Kampagne im Sommer endet. Eine gewichtige Rolle spielen auch regionale Medien. Sie machen auf die begleitende Promotion-Tour aufmerksam.
Insgesamt tourt die "Böse Null" durch acht deutsche Städte wie München, Frankfurt, Düsseldorf und Köln. 3-D-Kunst und Walking Acts sollen hier zum Austausch animieren. Abgerundet wird das Ganze durch die Präsenz in den Filialen der Deutschen Bank. "Die ,Böse Null‘ ist eine weitere Initiative der Erstellung von aufmerksamkeitsstarkem Content und Distribution über neue, soziale und klassische Medien für unsere Retail-Kunden", begründet Alexander Maresch, Global Head of Marketing, Deutsche Asset Management, den breiten Aufschlag. Und der wartet noch mit einem weiteren Element auf. Erstmals nutzt der Finanzdienstleister Gamification, um vor allem junge Kunden für das Thema niedrige Zinsen zu sensibilisieren. Neben einem Online-Spiel im Pacman-Style kommt auch eine neue Augmented-Reality-App zum Einsatz, mit der die User ähnlich wie bei Pokemon-Go das rote Monster überall in Deutschland jagen können. "Unser Team und unsere Agenturen arbeiten täglich daran, das Thema ‚Geldanlage‘ interessanter und relevanter zu machen. Dieses Mal sind wir noch einen Schritt weitergegangen und zeigen, dass auch Finanzmarketing kreativ sein und Spaß machen kann", sagt Jeromy Lohmann, Head of Retail Marketing EMEA, Deutsche Asset Management.

An dem umfrangreichen Auftritt, dessen Budget nicht kommuniziert wird, haben verschiedene Dienstleister mitgewirkt. Die Lead-Agentur ist Havas. Die Augmented Reality App entwickelten Messbar und Clip up. Nordisk verantwortet die Promotour, Performance Media die Online-Planung. Crossblue ist der Partner bei Social Media. mir
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