Neues Post-Logo Eine große gelbe Familie

Donnerstag, 12. März 2015
Neuer Name und neues Logo
Neuer Name und neues Logo
Foto: Deutsche Post DHL Group
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Deutsche Post AG DHL Frank Appel Meta Design Berlin


Es war nur ganz kurz ein Thema bei der Bilanzpressekonferenz der Post. Der Bonner Brief- und Logistkonzern tritt künftig unter dem Namen Deutsche Post DHL Group auf. Sichtbar nach außen wird das am neuen Logo.
Auf den ersten Blick ist es nur ein kleines Wort, dass den bisherigen Auftritt Deutsche Post DHL ergänzt: Group. Und manchem der anwesenden Journalisten im Bonner Post Tower fällt das gar nicht einmal auf. Doch die Umfirmierung hat eine strategische Bedeutung. Sie soll sowohl nach innen als nach außen wirken. Die Deutsche Post DHL Group versteht sich als eine Familie, in der die beiden Konzernmarken Deutsche Post und DHL vereint sind. Konzernchef Frank Appel betont, dass das neue Logo besser das "Dach" über den verschiedenen Divisionen des Konzerns hervorhebt, als er auf der Bilanzpressekonferenz das Thema streift. Zudem lasse sich der neue Auftritt besser international darstellen. Entwickelt hat das neue Logo Meta Design in Berlin. Mit der neuen Bezeichnung will der Konzern auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Im kommenden Jahr soll der operative Gewinn zwischen 3,05 bis 3,2 Milliarden Euro liegen. 2016 sehen die Planungen einen Ebit zwischen 3,4 bis 3,7 Milliarden Euro vor. Insgesamt der Vorstand davon aus, dass der operative Gewinn im Zeitraum 2013 bis 2020 jährlich um mehr als acht Prozent ansteigt. Die weiter wachsende Geschäfte im Ausland und der Boom beim E-Commerce stimmen hier zuversichtlich

2014 war für den Konzern dagegen ein "solides Jahr", wie der Vorstandsvorsitzende betonte. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent auf 56,6 Milliarden Euro, der EBIT um 3,5 Prozent auf 2,97 Milliarden Euro. Unterm Strich erwitschaftete der Riese nahezu unverändert 2,1 Milliarden Euro.

Während die Frachtsparte derzeit das Sorgenkind des Konzerns ist, entwickeln sich die übrigen Zweige gut. So soll der E-Postbrief, mit dem der gelbe Riese 2014 etwa 300 Millionen Euro umgesetzt hat, in diesem Jahr erstmals schwarze Zahlen schreiben. Damit könnte der bei seinem Start vor im Juli 2010 belächelte Service mittelfristig zum Wachstum der Sparte Post-E-Commerce-Parcel, kurz PeP, beitragen. Hier sind zudem das Briefgeschäft auf dem Heimatmarkt, das Paketgeschäft in Deutschland und Nachbarländern, die Internet-Angebote sowie der Postbus angesiedelt. Gemeinsam sollen die Dienstleistungen in den kommenden Jahren mindestens einen Gewinn vol 1,3 Milliarden Euro beisteuern. Vielleicht hilft das neue Logo dabei auch. mir
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