Nach Unfalltod von CEO Total stoppt Werbekampagne

Donnerstag, 23. Oktober 2014
Die Total-Kampagne liegt vorerst auf Eis
Die Total-Kampagne liegt vorerst auf Eis
Foto: Youtube/Unternehmen

Es ist eine Entscheidung, die man nachvollziehen kann. Nach dem tragischen Unfalltod von Total-Chef Christophe de Margerie hat der französische Konzern seine weltweite Kampagne vorerst gestoppt. Wie lange - das ist derzeit noch offen.
Mit dem Beschluss drücken der Konzern und seine Mitarbeiter ihre Fassungslosigkeit aus, aber auch ihren Respekt dem Verstorbenen gegenüber. In der Nacht zum Dienstag war der CEO in Moskau tödlich verunglückt, als ein Schneepflug das Flugzeug des Managers rammte. Wie aus dem Unternehmensumfeld zu hören ist, hatte sich der CEO ausdrücklich für die Einführung des neuen Gruppenslogans "Committed to Better Energy" eingesetzt. De Margerie war davon überzeugt, dass Total sich für eine bessere Energie engagieren müsse. Genau das soll die weltweite Kampagne transportieren, die ohne Stopp sowohl in den klassischen Medien als auch in den digitalen Welten zu sehen wäre. Der Auftritt läuft in den nächsten drei Jahren in 21 Ländern in mehreren Flights im Fernsehen, in Printtiteln und Online. Weltweit sind dabei beispielsweise 80 TV-Kanäle und über 230 Printpublikationen involviert. Die Kreation des Auftritts verantwortet Publicis. Den Spot hat Smuggler produziert unter der Regie von Samir Mallal.
Vom aktuellen Stopp nicht betroffen ist aufgrund der langen Buchungszeiträume die Werbung an den Flughäfen. Allein am Airport in Frankfurt hat Total 67 Fluggastbrücken belegt. "Diese großangelegte Kampagne ist die erste ihrer Art in der Geschichte von Total. Sie spiegelt sowohl unsere Größe als auch unsere Ambitionen wider", erklärte Jacques-Emmanuel Saulnier, Senior Vice President, Corporate Communications bei Total zum Start der Kampagne. Im Augenblick steht sie allerdings für tiefe Trauer. mir
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