NRW-Wahlkampf SPD blamiert sich mit Rechtschreibfehler in Werbeanzeige

Montag, 08. Mai 2017
Die SPD verwechselt in einer Werbeanzeige seid und seit und sorgt für Spott im Netz
Die SPD verwechselt in einer Werbeanzeige seid und seit und sorgt für Spott im Netz
Foto: Mülheimer Woche
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Rechtschreibfehler auf Wahlwerbe-Motiven sind nie gut - besonders peinlich wird es aber, wenn es auf dem Motiv um Bildungsthemen geht. Genau das ist jetzt der SPD in Nordrhein-Westfalen passiert. Dort baute die Partei eine klassische seit/seid-Verwechslung in eine Werbeanzeige ein - und sorgte damit für viel Spott im Netz.
"7.200 Lehrer mehr seid 2010!": Dieser grammatikalische Fehler in der SPD-Werbeanzeige wird vielen Lehrern Kopfzerbrechen bereiten, versuchen sie doch tagtäglich (vergeblich), Schülern den korrekten Einsatz von seit oder seid zu erklären. Dass offenbar auch einige Mitglieder der SPD in Nordrhein-Westfalen Schwierigkeiten mit seit und seid haben, zeigte sich am vergangenen Wochenende in der "Mülheimer Woche". Wer die Zeitung aufschlug und einen Blick auf die NRW-Wahlkampfanzeige der SPD warf, sah den Fauxpas mit eigenen Augen. In der Anzeige stellt die Partei eigentlich ihre Erfolge in der Bildungspolitik dar - diese treten aber durch den seit/seid-Fehler in den Hintergrund. Nun schlägt die Anzeige hohe Wellen, wird in den sozialen Netzwerken wie verrück geteilt und sorgt für Häme und Spott.

Der Verantwortliche des Grammatik-Fehlers ist bereits gefunden. Der Mülheimer SPD-Stadtverordnete Daniel Mühlenfeld räumt auf Twitter den Fauxpas ein und reagiert auf die Kritik der User, insbesondere von der Opposition der Jungen Union. bre

So reagieren andere Twitter-User auf den Rechtschreibfehler:






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