Moments Twitter öffnet Storytelling-Tool für mehr Nutzer und Marken

Mittwoch, 10. August 2016
Twitter setzt auf seine neue Storytelling-Funktion
Twitter setzt auf seine neue Storytelling-Funktion
Foto: Screenshot Twitter

Twitter weitet seine Storytelling-Funktion Moments aus. Mit dem Tool können Nutzer und Werbungtreibende mehrere Bilder zu einer Geschichte zusammenfassen. Hatten bislang nur eine kleine Auswahl von Accounts Zugriff auf die Funktion, sollen ab sofort weitere Nutzer, Influencer und Marken das Tool nutzen dürfen. In den kommenden Monaten wird Moments dann für alle ausgerollt.
Es sei schon immer das Ziel gewesen, Moments für alle Nutzer weltweit verfügbar zu machen, heißt es in einem Blogeintrag von Twitter. Bislang war dies nur ausgewählten Publishern wie BuzzFeed, der New York Times oder Vogue gewährt. Nun dürfen sich laut "Techcrunch" auch Marken wie Budweiser oder der Aktivist DeRay mit dem Feature austoben (siehe unten). In Deutschland gab es den ersten Case vor wenigen Tagen zu begutachten, als Siemens als Erstkunde an den Start ging. "Twitter Moments ist ein interessantes Format, das unsere Marke und unser Storytelling im Bereich digitaler Medien auf sinnvolle Weise unterstützt", sagt Clarissa Haller, Head of Communications bei Siemens. Twitter Moments lassen sich relativ simpel erstellen: Über Tweetdeck werden die Tweets gesammelt, im Moment Maker werden sie schließlich zu einer multimedialen Story verknüpft. Mit dem Tool lassen sich auch Bilder bearbeiten und die Reihenfolge der Tweets beliebig verändern. Auch eine Embed-Funktion ist vorhanden, sodass sich Twitter Moments auf Websites einbetten lassen.

Von
 der Öffnung von Moments für Jedermann erhofft sich das Unternehmen neue Wachstumsimpulse. Denn die Geschäftsentwicklung war erneut eher enttäuschend. Im abgelaufenen Quartal verzeichnete Twitter einen Anstieg der monantlich aktiven Nutzer um lediglich drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Werbeumsätze legten nur um 18 Prozent auf 535 Millionen Dollar zu. In den beiden Quartalen zuvor hatten die Zuwächse noch bei 37 und 48 Prozent gelegen. ron


 

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