Special

Programmatic Advertising ist auf dem Vormarsch
Fotolia/dfv

Mobile Programmatic Advertising 68 Prozent der deutschen Marketer fühlen sich in dem Feld unsicher

Programmatic Advertising ist auf dem Vormarsch
Die Menschen verbringen immer mehr Zeit mit ihren Smartphones und Tablets. Folglich gewinnt auch Mobile Programmatic Advertising für die Werbungtreibenden eine immer größere Bedeutung. Eine Befragung der Media-Buying-Plattform Iotec unter 250 deutschen Marketingentscheidern hat jetzt ergeben, dass sich 68 Prozent der Marketer in dem Feld des programmatischen Mediaeinkaufs noch unsicher fühlen.
von Tim Theobald, Dienstag, 17. Oktober 2017
Alle Artikel dieses Specials
X
    Laut einer aktuellen Zenith-Prognose soll der weltweite Anteil der Digital-Spendings, die in mobile Internet-Anzeigen fließen, noch in diesem Jahr auf 53 Prozent steigen. In Deutschland werden sich die mobilen Werbeausgaben bis 2019 verdreifachen. Für Werbungtreibende und Adtech-Dienstleister hat das zur Folge, dass sie sich immer stärker mit Mobile Advertising, programmatischem Mediaeinkauf und Herausforderungen wie AdFraud, Viewability und Brand Safety beschäftigen müssen. Auf Basis dieser Annahme hat Iotec eine Umfrage unter 250 deutschen Marketingentscheidern aus verschiedensten Unternehmen durchgeführt. Ziel war laut dem britischen Unternehmen, ein besseres Verständnis für Ursache und Treiber der aktuellen Transparenzdebatte zu erhalten und valide auszuwerten, wo Marketingenscheider Herausforderungen und Möglichkeiten in den Landschaften des Mobile Programmatic Advertising sehen.
    Mobile Mobile Marketing Mobile Werbung Handwerbung
    Bild: Fotolia / app2photo

    Mehr zum Thema

    Prognose für Deutschland Mobile Werbeausgaben werden sich bis 2019 verdreifachen

    Das Ergebnis: 68 Prozent der Befragten fühlen sich in Sachen Mobile Programmatic Advertising noch unsicher. Zudem geben 45,8 Prozent der Befragten an, dass sie programmatische Werbeausspielung sowohl in Mobile als auch auf dem Desktop als gleich komplex empfinden. 24 Prozent dagegen schätzen Mobile Programmatic Advertising als komplexer ein. Dass Bedarf an Mobile Programmatic Advertising besteht, zeigt diese Zahl: Rund 50 Prozent der befragten Marketer planen im Laufe des nächsten Jahres die eingesetzten Budgets in dem Feld zu erhöhen.

    Im Zuge der Transparenzdebatte bereitet AdFraud den Befragten die größten Sorgen (38,2 Prozent). Targeting sorgt bei 22,4 Prozent der Befragten für Bedenken, Ad Viewablity bei 19,4 Prozent. "Die deutschen KonsumentenInnen nutzen mobile Endgeräte pro Tag immer länger. Und bereits jetzt wird ein Großteil des Geldes in Mobile Programmatic Advertising investiert. Zu Recht. Doch unsere Erhebung weist auf ein bestehendes Problem hin: Unsicherheiten auf
    Entscheiderseite", sagt David von Hilchen, Sales Director Dach bei Iotec. "Das stellt uns die Frage: Wie soll man wirklich effektiv in einem System arbeiten, das einem aktuell mehr Fragezeichen als nachvollziehbare Ergebnisse bereitet? Alle Technologieanbieter sind für ein ehrliches, vertrauensvolles Ökosystem verantwortlich. Das erreichen wir am Besten durch absolute Transparenz und eine noch intensivere Aufklärung in Sachen AdFraud, Viewability, Verifizierung und Brand Safety." Iotec hat die Umfrage zwischen dem 10. und 22. August 2017 über den Anbieter OnePoll durchgeführt. tt
    Meist gelesen
    stats