"Mission: Impossible" Tom Cruise jagt mit BMW Bösewichter

Mittwoch, 29. Juli 2015
Schneller auf dem Motorrad: Ethan Hunt alias Tom Cruise
Schneller auf dem Motorrad: Ethan Hunt alias Tom Cruise
Foto: Paramount Pictures
Themenseiten zu diesem Artikel:

BMW Tom Cruise Blockbuster Hi-Res Steven Althaus Heye


Die "Mission: Impossible" ist angelaufen. Nach der Weltpremiere des Blockbusters "Rogue Nation" vergangene Woche, folgten nun die Aufschläge in München und New York. Wichtiger Partner in dem Film: BMW.
Die Münchner sind nach 2011 zum zweiten Mal Fahrzeugausstatter in dem Blockbuster von Paramount Pictures. Und die Präsenz ist enorm. Neben den beiden Frischlingen 7er und M3 schickt BMW den X5 xDrive 40e, das erste Plug-in-Hybrid Serienfahrzeug der Kernmarke, und ein 6er Cabrio auf die Leinwand. Das sind aber nur die Autos. Mit von der Partie ist auch BMW Motorrad. Die BMW S 1000 RR spielt eine wichtige Rolle bei tempo- und actionreichen Verfolgungsszenen. Und weil in dem Film, der offiziell am 6. August in die Kinos kommt, auch Vernetzung eine zentrale Rolle spielt, bekommt auch Connected Drive seinen Auftritt.
Steven Althaus, BMW, und Florian Ritter, Paramount (v.l.)
Steven Althaus, BMW, und Florian Ritter, Paramount (v.l.) (Bild: BMW)
Dass BMW wieder Partner des Epos ist, hat verschiedene Gründe. Um mal drei zu nennen: Tom Cruise als Produzent wollte den Premiumhersteller dabei haben. BMW hingegen sieht in der Präsenz eine Chance, "Fahrzeuge in einen Kontext zu stellen, den es sonst so nicht gibt", sagt Steven Althaus, Leiter Markenführung BMW und Marketing Services BMW Group. Und der Autohersteller kann seine Fahrzeuge und Technologien einem breiten Publikum vorstellen.

Dass dabei Freude am Fahren nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst - auch wenn es dabei, sagen wir situationsbedingt, Modelle zerlegt. Das mag zwar die Marketer im Konzern schmerzen, nimmt man aber letztendlich im Kauf - wenn es der Glaubwürdigkeit und der Performance dient. Einen Einfluss auf das Drehbuch nehme man jedenfalls keinen, wird am Münchner Premierenabend deshalb auch immer wieder betont. Zum einen, weil das bei einem Regisseur wie Christopher McQuarrie ohnehin schwer möglich ist. Zum anderen, weil Parmount Pictures vor allem auf eines achtet. "Uns geht es grundsätzlich um eine authentische Inszenierung, nicht um eine Überinszenierung", wie Florian Ritter, Geschäftsführer von Paramount Pictures erklärt. Und damit das weltweit möglichst viele mitbekommen, flankiert BMW den Film und den neuen M3 mit einer Kampagne im Handel und in den Medien.
Der M3 spielt eine Hauptrolle in dem neuen Blockbuster. Den nutzt BMW für den Launch des Fahrzeuges.
Der M3 spielt eine Hauptrolle in dem neuen Blockbuster. Den nutzt BMW für den Launch des Fahrzeuges. (Bild: BMW)
Neben Bewegtbild kommen unter anderem Social Media, Print, Out of Home, eine Landingpage und CRM-Maßnahmen zum Einsatz. Hierzulande sind die Agenturen Heye Grid und Hi-Res mit im Boot. 
In der BMW Welt gibt es eine Sonderausstellung zu Mission: Impossble
In der BMW Welt gibt es eine Sonderausstellung zu Mission: Impossble (Bild: BMW)
Zudem spielt der Konzern das Thema in der BMW Welt mit einer Sonderausstellung.  mir

Product Placement hat bei BMW Tradition: Erstmals war das Unternehmen 1972 in einem Film dabei. Neben Spielfilmen und TV-Serien wie The Affair, The Big Bang Theory stattet die Premiummarke auch Musikvideos aus, etwa von Katy Perry und James Blunt. Modelle des Konzerns sind auch in Video Games wie Asphalt 8 und Forza Morosport zu sehen.
Meist gelesen
stats