Microsoft Die unglaubliche Begegnung eines kleinen Jungen mit Iron Man Robert Downey Jr.

Dienstag, 17. März 2015
Robert Downey Jr. mit dem siebenjährigen Alex
Robert Downey Jr. mit dem siebenjährigen Alex
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Microsoft Iron Man Robert Downey jr. Albert Manero YouTube


Für die meisten Digital Natives sind "Cool" und "Microsoft" nicht unbedingt zwei Begriffe, die sie miteinander assozieren würden. Das könnte sich durch das jüngste Video des von Microsoft initiierten "Collective Project" deutlich ändern. Zu sehen ist hier der Schauspieler Robert Downey Jr., der in seiner Paraderolle als Iron Man einem körperlich behinderten Jungen einen bionischen Arm übergab. Aber anders als Iron Mans Rüstung funktioniert dieser Arm auch im richtigen Leben.
Bei dem kleinen Jungen handelt es sich um den siebenjährigen Alex, der von Geburt an mit einem unterentwickelten rechten Arm leben muss. Der bekennende Superhelden-Fan wird in ein Hotel bestellt, wo ihm eine bionische Prothese für seinen rechten Arm übergeben werden soll. Erst als er die Tür öffnet, begreift er allerdings, dass es sich bei dem Bionik-Experten um niemanden anders als Iron Man höchst persönlich handelt.
Aus dem eigentlich formellen Treffen wird schnell eine Begegnung zweier Jungs, die die Vorzüge ihrer bionischen Arme miteinander vergleichen. Während Alex überrascht ist, dass sein neuer Arm der Filmrequisite von Iron Man ähnelt, räumt Robert Downey Jr. schnell ein: "Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass dein Arm viel besser ist."

Der eigentliche Erfinder der Prothese ist der Student Albert Manero, dem es im Rahmen seines Limbitless-Projekts gelungen ist, durch 3D-Druck die Kosten für Kinderprothesen von 40.000 auf 350 US-Dollar zu drücken. Durch die Verbindung mit Microsofts The Collective Project kann Manero seine Innovation nun einem weltweiten Publikum präsentieren. Das Video, das am 12. März freigeschaltet wurde, hat jetzt schon allein auf Youtube 7,5 Millionen Nutzer erreicht.

Davon dürfte auch Microsofts Projekt-Management-Software One Note profitieren, die der offzielle Sponsor des Collective Projects ist. Der Verweis auf das Microsoft-Engagement erfolgt zwar nur dezent am Ende des Clips, aber in seiner gesamten Konzeption bedient der Film effektiv die Wirkungsmechanismen des Content-Marketing. Denn besser als in der Zusammenarbeit des realen Ingenieurs Albert Manero mit dem fiktiven Charakter Iron Man lassen sich die unbegrenzten Möglichkeiten von innovativem Projektmamagement eigentlich gar nicht illustrieren. cam
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