Mercedes-Benz Weltpremiere Der neue GLC bekommt ein Supermodel

Donnerstag, 18. Juni 2015
Mercedes ließ es zur GLC Weltpremiere krachen
Mercedes ließ es zur GLC Weltpremiere krachen
Foto: Daimler

Gestern um 17 Uhr fiel der Vorhang. Mercedes präsentierte in Metzingen auf dem Gelände von Hugo Boss erstmals offiziell den neuen GLC. Der SUV soll die Erfolgsgeschichte des GLK fortsetzen.
Das sind große Räder. Seit 2008 hat sich der GLK weltweit über 650.000 Mal verkauft. "Der GLK ist unser Bestseller", erklärte Daimler-CEO Dieter Zetsche. Der GLC soll jetzt ebenfalls zu einem werden. Die Voraussetzungen dafür sind nicht schlecht. SUVs sind weltweit gefragt, Mercedes-Modelle ebenso.
Der Mercedes-Benz GLC
Der Mercedes-Benz GLC (Bild: Daimler)
Im Mai war der Konzern zum neunten Mal in Folge zweistellig gewachsen. Im ersten Quartal kletterte im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Stern-SUV-Käufer allein um 30. Prozent. Darauf baut der Premiumhersteller jetzt auf und packt den lifestyligen Geländewagen mit viel Technologie und Innovationen voll.
„Der GLC ist ein Offroader im Maßanzug.“
Dieter Zetsche
Das Auto parkt beispielsweise alleine ein, hat einen Lenk-Assistenten und ist auch als Plug-In-Hybrid zu haben, worauf die Stuttgarter besonders stolz sind. Er fügt sich in die neue Designsprache ein, hat die Service-Plattform Mercedes-Me an Bord und fühlt sich auf der Straße sowie im Gelände wohl. Und um das zu beweisen, lässt Mercedes zur Premiere gleich mal einen verschmutzten GLC auf die Bühne rollen - was in der Hochglanzwelt überrascht, aber der Wirkung nicht schadet. "Der GLC ist ein Offroader im Maßanzug", sagt denn auch Zetsche. Das zu betonen, ist der Job von Petra Němcová. Das Supermodel wird das weltweite Gesicht in der Launchkampagne, die in den kommenden Wochen anläuft. Die 35-Jährige nimmt den Job ernst, fährt mit einem GLC auf die Bühne, redet, lässt sich fotografieren, strahlt, lächelt und strahlt. Sie spielt mit den Kameras, dem Auto und den Journalisten.

Damit sind an dem späten Nachmittag die Überraschungen noch nicht zu Ende. Fast nebenbei wird verkündet, dass Mercedes-Benz und Hugo Boss ihre Kooperation weiter ausbauen. Künftig werden beide Marken gemeinsam im Segelsport hart am Wind kreuzen. Beide Unternehmen arbeiten bereits in der Formel 1 und beim Golf-Sport zusammen. Seit 2004 gibt es zudem eine Kooperation, in deren Mittelpunkt die internationale Zusammenarbeit bei Marketing und Kommunikation steht. Konkret bedeutet das: die Models in der Mercedes-Werbung in Print, TV und Online tragen Boss Kleidung, in Shootings der Modemarke ist schon mal ein Mercedes zu sehen. Oder es gibt Events, in denen man potenzielle Kunden gemeinsam anspricht.

Warum das Ganze? Klar, es geht um Synerien, aber auch die Möglichkeit, Markenwelten gemeinsam zu inszenieren. Global, längst nicht nur auf dem Heimatmarkt wie gestern abend. Die Grundlage dafür ist ein ähnliches Premiumverständnis, das beide haben. "Mercedes-Benz steht für einen progressiven und nahbaren Luxus", sagt Ola Källenius, Vorstandsmitglied und Marketing- und Vertriebschef von Mercedes-Benz Cars. Ähnlich drückt es Hugo Boss CEO Claus-Dietrich Lars aus, mit dem Zusatz: "Wir sprechen beide die dynamischen Kunden an." Künftige GLC-Fahrer beispielsweise. mir
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