"Meine Schönheit ist meine Entscheidung" Dove bringt Imagekampage nach Deutschland

Dienstag, 10. Januar 2017
Dove kämpft erneut gegen gängige Schönheitsideale
Dove kämpft erneut gegen gängige Schönheitsideale
Foto: Dove
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Dove Schönheitsideal Ogilvy & Mather London Unilever


Wenn eine Marke Frauen darin bestärkt, sich von gängigen Schönheitsidealen zu emanzipieren, dann ist es Dove. Vor einem halben Jahr erst hat der "Real Beauty"-Erfinder in Kanada eine weitere bemerkenswerte Kampagne gestartet, die Frauen unter dem Motto #MyBeautyMySay ermutigt, sich gegen Vorverurteilungen zur Wehr zu setzen. Jetzt läuft die Kampagne auch in Deutschland an.
Die Hauptrolle in dem von Ogilvy & Mather, London, gemeinsam mit Regisseurin Siri Bunford entwickelten Werbespot spielen sieben Frauen, die auf den ersten Blick gar nicht viel gemeinsam haben. Die eine ist Boxerin, die andere Bodybuilderin. Auch ein Model, eine Fashion-Bloggerin, eine Anwältin, ein Yogafan und eine über 70-jährige Modetrendsetterin werden in dem Commercial verewigt. Was die sieben Frauen dann aber doch verbindet, ist, dass sie alle nicht "perfekt" sind in dem Sinne, dass sie es auf die Titelseite der "Vogue" schaffen würden. Und, viel wichtiger, dass sie es eben nicht zugelassen haben, sich deswegen schlecht oder gar minderwertig zu fühlen, sondern ihre eigenen Vorstellungen von Schönheit leben. 
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Die Dove-Kampagne mit dem eingedeutschten Motto „Meine Schönheit ist meine Entscheidung“ läuft hierzulande noch bis März. Der Werbefilm ist allerdings nicht im TV, sondern lediglich im Social Web zu sehen. Zudem schaltet die zuständige Mediaagtentur Mindshare, Frankfurt, Printanzeigen und Online-Werbemittel. Um PR kümmert sich die Hamburger Agentur Edelman.ergo.

Aus Sicht von Dove kommt die Kampagne zur rechten Zeit. Laut der Unilever-Marke fühlen sich auch heute noch viele Frauen von Schönheitsidealen unter Druck gesetzt. Dabei beruft sich Dove auf eine selbst durchgeführte Studie aus dem Jahr 2016. Daraus geht hervor, dass 72 Prozent der deutschen Frauen das durch die Medien kommunizierte "unrealistische Schönheitsbild" als Hauptursache für den eigenen Schönheitsdruck sehen. mas
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