McWhopper Burger King träumt von ein bisschen Frieden mit McDonald's

Mittwoch, 26. August 2015
Mit einem Plakat in München will Burger King für den Frieden der Fastfood-Riesen werben
Mit einem Plakat in München will Burger King für den Frieden der Fastfood-Riesen werben
Foto: Burger King

Am 21. September ist Weltfriedenstag. Burger King gerät im Vorfeld des Ereignisses, ähnlich wie Nicole in den 80er Jahren, ins Träumen: Könnte es nicht wenigstens für einen Tag ein bisschen Frieden mit Erzrivale McDonald´s geben? Sogar einen gemeinsamen Snack für die mögliche Friedensfeier haben sich die Fastfoood-Pazifisten schon ausgedacht: den McWhopper.
Dass es sich bei dieser ungewöhnlichen Idee nur um einen besonders launigen Marketingstunt handelt, weist Fernando Machado, Senior Vice President for Global Brand Management, weit von sich: "Mit unserem Vorschlag an McDonald’s wollen wir Aufmerksamkeit und Bewusstsein für den Weltfriedenstag und seine Initiatoren schaffen. Wir stellen alles transparent dar, denn wir wollen, dass McDonald’s unseren Vorschlag  ernst nimmt. Wenn sie ja sagen, wäre das fantastisch! Wir würden damit Geschichte schreiben. Sagt McDonald’s nein, haben wir es wenigstens versucht." In jedem Fall wird Burger King allerdings die hinter dem Weltfriedenstag stehende Organisation Peace One Day durch eine Spende finanziell unterstützen. Für Fastfood-Fans ist Burger Kings Waffenstillstands-Offerte zumindest aus kulinarischer Sicht reizvoll. Denn Teil des Deals wäre der "McWhopper", eine weltweit einmalige Burger-Kreation, die es nur für einen einzigen Tag an einem einzigen Ort auf der Welt gäbe: in Atlanta. Burger King will dazu in der Stadt, die genau auf halber Strecke zwischen den beiden Unternehmenszentralen (Miami und Chicago) liegt, ein Pop-up-Restaurant errichten. Um dem Dauerrivalen Appetit auf den kurzfristigen Friedensschluss zu machen, hat Burger King sogar eine Website mcwhopper.com freigeschaltet.
Soi könnte der McWhopper daherkommen
Soi könnte der McWhopper daherkommen (Bild: Burger King)
Burger King ist nicht die erste Marke, die den World Peace Day als Marketingplattform nutzt. 2014 hatte Axe für seine "Peace"-Duftvariante ebenfalls schon mit den Veranstaltern kooperiert.

Aus aktuellem Anlass: Antwort vom obersten Chef :)

Posted by McDonald's on Mittwoch, 26. August 2015
McDonald's hat inzwischen auf den Vorschlag reagiert - und diesen zurückgewiesen. Immerhin: In der Vergangenheit hatte der Marktführer die vergleichende Werbung von Burger King einfach ignoriert. cam

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