Maybach Mercedes küsst Kultmarke wieder wach

Dienstag, 11. November 2014
Mercedes revitalisiert die Marke Maybach
Mercedes revitalisiert die Marke Maybach
Foto: Mercedes-Benz

Mercedes-Benz erweitert seine Markenwelt. Der Stuttgarter Autobauer hat heute die neue Subbrand Mercedes-Maybach und eine neue Nomenklatur vorgestellt. Mit dem neuen Mitglied in der Mercedes-Markenfamilie wecken die Stuttgarter den Maybach auf Basis der aktuellen S-Klasse aus dem Dornröschenschlaf.
Die Marke war seit gut zwei Jahren von der Bildfläche verschwunden. Dass sie jetzt wiederkehrt, hat viel mit dem Exklusivität und Individualität zu tun. „Mit Mercedes-Maybach sind wir jetzt in der Lage, diese Wünsche im exklusiven Top-Segment zu erfüllen“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars und zuständig für Marketing und Vertrieb. Dazu zählen beispielsweise: mehr Raum, besondere Sitze sowie ein vielfältig individualisierbarer Innenraum. Die neue Marke mit ihren Fahrzeugen soll besonders in China, USA, Südkorea und dem mittleren Osten neue Kunden anziehen. Auch wenn Källenius keine Zahlen am Präsentationstag nennt, geht er davon aus, dass Mercedes-Maybach seine Käufer finden wird.
Im Maybach lässt es sich aushalten
Im Maybach lässt es sich aushalten (Bild: Mercedes-Benz)
Woher den Optimismus nimmt? Zum einen, weil die neue S-Klasse sehr gut läuft. Allein in diesem Jahr wird Mercedes weltweit über 100.000 Einheiten verkaufen. Zum anderen, weil sich das neue Familienmitglied an den Wünschen der Kunden orientiert. „Mit der Erweiterung unserer Markenwelt bieten wir unseren Kunden neue Facetten von Mercedes-Benz“, sagt Källenius.

„Was wir erreichen wollen, ist eine noch einfachere, transparentere und nachvollziehbarere Systematik in den Modellbezeichnungen mit dem Ziel der klaren Orientierung für unsere Kunden.“
Jens Thiemer
Wie die aussieht, können die Kunden noch im November erleben. Kommende Woche feiert der Mercedes-Maybach S 600 in China und den USA seine Weltpremiere. Zudem bringt der Hersteller ab Anfang 2015 Ordnung in seine Nomenklatur. „Was wir erreichen wollen, ist eine noch einfachere, transparentere und nachvollziehbarere Systematik in den Modellbezeichnungen mit dem Ziel der klaren Orientierung für unsere Kunden“, sagt Jens Thiemer, Leiter Marketing Kommunikation Mercedes-Benz Cars. Im Mittelpunkt stehen die Kernbaureihen A, B, C, E und S. Die SUVs firmieren künftig in Anlehnung an die legendäre G-Klasse als GL. Das L übernimmt dabei die Funktion einer Verbindung zum dritten Buchstaben, der die Zugehörigkeit zur jeweiligen Kernmodellbaureihe verdeutlicht. So wird aus dem GLK beispielsweise jetzt ein GLC. Die Roadster führen ab 2016 SL als Herkunftsbezeichnung im Namen.

Die neue Nomenklatur von Mercedes-Benz
Die neue Nomenklatur von Mercedes-Benz (Bild: Mercedes-Benz)
Parallel dazu erhalten die Antriebsarten ebenfalls eine neue Bezeichnung. Ein kleines c etwa steht für Gasantrieb, ein kleines e für Plug-In Hybrid oder Blutete Plug-In-Hybrid oder den elektrischen Antrieb oder ein kleines d für Diesel. Erhalten bleibt 4MATIC, die Bezeichnung für die Allradfahrzeuge, die im kommenden Jahr ihren dreißigsten Geburtstag feiert. mir
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