Markus Rehm Allianz unterstützt Behindertensportler auf seinem #sprungnachrio

Donnerstag, 02. Juni 2016
Markus Rehm gewann bei den Paralympics 2012 in London Gold
Markus Rehm gewann bei den Paralympics 2012 in London Gold
Foto: Allianz / Dirk Bruniecki

Markus Rehm gehört zu den besten Weitspringern Deutschlands. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro darf der 27-Jährige wohl trotzdem nicht antreten: Rehm trägt eine Unterschenkelprothese und darf daher nur bei den Paralympics starten. Die Allianz möchte das ändern: Unter dem Hashtag #sprungnachrio setzt sich der Versicherungskonzern dafür ein, dass Rehm in Rio auch bei den Olympischen Spielen starten darf.
Gleichzeitig wird Rehm gemeinsam mit der ebenfalls unterschenkelamputierten Radfahrerin Denise Schindler neuer Markenbotschafter der Allianz, die bereits seit zehn Jahren als nationaler Förderer des Deutschen Behindertensportverbands fungiert. Im Jahr 2014 gewann der Weitspringer vom TSV Bayer 04 Leverkusen sensationell bei den Deutschen Meisterschaften der Nichtbehinderten. Seine Bestweite liegt bei 8,40 Metern - und damit im absoluten Weltklassebereich. Bei den Paralympics 2012 in London gewann er die Goldmedaille. ". Manfred Boschatzke, Leiter Fachbereich Werbung und Sponsoring der Allianz Deutschland AG, ergänzt: "Inklusion braucht Vorbilder. Markus Rehms Teilnahme in Rio wäre daher ein starkes Signal für die Inklusion von Menschen mit einer Behinderung in die Gesellschaft."
Auch Denise Schindler ist neue Markenbotschafterin der Allianz
Auch Denise Schindler ist neue Markenbotschafterin der Allianz (Bild: Allianz / Christian Kaufmann)
Das Problem: Damit ein Start auch bei den Olympischen Spielen möglich ist, muss Rehm nachweisen, dass seine Prothese ihm bei seinem Sport keine Vorteile bringt. So will es der Leichtathletik-Weltverband IAAF. Eine soeben vorgelegte Studie attestiert Rehm nun, sowohl Vor- als auch Nachteile durch seine Prothese zu haben. Ab Mitte Juni will sich die IAAF eingehender mit dem Fall beschäftigen. Wie die Entscheidung ausgeht, ist völlig offen - auch wenn es mit dem südafrikanischen Sprinter Oscar Pistorius einen Präzedenzfall gibt. Der beidseitig unterschenkelamputierte 400-Meter-Läufer startete 2011 bei den Weltmisterschaften 2012 bei Olympia.

Boschatzke schwört dem Testimonial nichtsdestotrotz die Treue: "Wir stehen vorbehaltlos hinter unseren Athleten und werden Markus weiterhin begleiten, unabhängig davon, wie die Diskussion um seine Teilnahme an den Olympischen Spielen ausgeht."



Aktuell ist Rehm gemeinsam mit weiteren internationalen paralympischen Sportlern in einem Online-Video der Allianz zu sehen (Kreation: Ogilvy & Mather, Düsseldorf). Der von Oki Films München unter der Regie von Luis de Maia produzierte Film ist Teil einer globalen Social Media Kampagne, die die Leistungen und die Haltung der paralympischen Sportler in den Mittelpunkt stellt. Unter dem Markendach "The world belongs to those who dare" treten neben Rehm die irische Schwimmerin Ellen Amy Keane, die Schweizer Rollstuhlfahrerin Manuela Schär und der argentinische Blindenfußballer Silvio Velo auf. Die Kampagne ist in 14 Ländern weltweit zu sehen.

Bei Ogilvy zeichnen 
CCO Stephan Vogel und Global Creative Director Britta Poetzsch für die Kampagne verantwortlich. Poetzsch fungierte mit Marshall Bellamy auch als Copywriterin. Weitere Beteiligte auf Seiten der Agentur sind Martin Maczurek (Art Director), Byron McCaughey und Yasmina Haj-Ibrahim (Beratung) sowie Gordon Euchler (Strategie). ire
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