Marketingvorstand Andreas Jung Wie sich der FC Bayern München über Social Media vermarktet

Mittwoch, 18. Januar 2017
Andreas Jung, Vorstand Marketing beim FC Bayern München, im HORIZONT-Online-Interview
Andreas Jung, Vorstand Marketing beim FC Bayern München, im HORIZONT-Online-Interview
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Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat und Co.: Kein anderer Fußballbundesligist ist auf so vielen sozialen Kanälen unterwegs wie der FC Bayern München. Im Interview mit HORIZONT Online erklärt Marketingvorstand Andreas Jung, dass Social Media für den Verein deshalb so essenziell ist, weil man auf diese Weise die ausgesendete Botschaft kontrollieren kann.
Nächste Woche startet der FC Bayern München beim SC Freiburg in das Fußballjahr 2017. Spätestens dann läuft das Social-Media-Team des Vereins wieder heiß und zeigt den Anhängern, Abonnenten und Followern exklusive Inhalte vom Training oder hinter den Kulissen. Und das auf über einem Dutzend Plattformen. Neben Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Periscope und Soundcloud, ist etwa auch das größte chinesische Netzwerk Sina Weibo mit dabei. Der deutsche Rekordmeister hat seine Fühler zuletzt stark in die USA und nach China ausgestreckt, ist in beiden Märkten inzwischen auch mit eigenen Büros vertreten.
Der Grund für diesen Aufwand: "Wir können die Marke über soziale Kanäle stärken und selbst positionieren", so Jung. Auch die Werbepartner, die in den Social-Media-Inhalten regelmäßig erscheinen, sollen von den teils riesigen Reichweiten des Deutschen Meisters profitieren. "Deshalb legen wir auch großen Wert darauf, dass wir diese Bereiche sehr professionell besetzen."

Der Vorteil für den Club: Er kann die ausgesendete Botschaft und den Zugang der Medienvertreter zu den Inhalten selbst kontrollieren. Das bedeute nicht, dass sich der Verein vor den Journalisten versperrt. "Es ist vielmehr ein Problem für die Journalisten, dass der Meinung, die sie in ihren eigenen Medien vertreten, widersprochen werden kann." ron

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