Marketing-Stunt Jaguar fährt in London übers Wasser

Mittwoch, 25. März 2015
Überfahrt auf britisch
Überfahrt auf britisch
Foto: Jaguar
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Viel spektakulärer geht es nicht. Gestern hat Jaguar in London den neuen XF vorgestellt. Nicht einfach nur mit einer kleinen Präsentations-Show. Der edle Autobauer ließ die Limousine mal eben über das Wasser fahren.
240 Meter legte der neue Jaguar XF über dem Wasser auf zwei 34 Millimeter dicken Kohlefaser-Kabeln zurück. Das ist nicht nur eine neuer Weltrekord für Autos im Hochseil-Fahren, sondern ein Drahtseilakt der besonderen Klasse. Mit dem Marketing-Stunt will der Premiumhersteller das Leichtbaukonzept der zweiten Generation des Oberklassen-Modells hervorheben. Drei Minuten dauerte die Überfahrt, sechs Monate die Vorbereitung für den Akt, der 18 Meter über den Wassern der Royal Victoria Docks stattfand. Selbst für Hollywood-Stuntman Jim Dowdall, der schon kitzlige Szenen für James Bond und Indiana Jones gedreht hat, war die Überfahrt alles andere als normal. "In meiner 35-jähirgen Karriere im Filmgeschäft habe ich schon manchen Jaguar bewegt. Doch dieser Stunt heute war die bislang größte Herausforderung", sagt Dowdall.

Schon seit Tagen hatte der britische Autobauer das Event in den sozialen Netzwerken mit Videos und Posts auf Twitter, Facebook und Co angeteasert. Nach dem Analyse-Tool Topsy setzten User in den vergangenen sieben Tagen auf Twitter allein weit über 5000 Tweets mit den Hashtags #noordinary und #newxf zu dem Ereignis ab. Und das dürften in den kommenden Stunden noch ein paar mehr werden. Hinzu kommen die Berufspendler im Londoner Geschäftsviertel Canary Wharf, die das Event live verfolgen konnten und den Stunt zum Tagesgespräch in der City machten.

"Es war schön anzusehen, wie wir ihnen auf dem Weg zur Arbeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnten", sagt Fiona Pargeter, Gobal PR Communications Director. Bis zum nächsten Wiedersehen wird es aber noch etwas dauern: Das neue Modell, das gegen den BMW 5er und die Mercedes E-Klasse positioniert ist, rollt Ende des Jahres in den Handel - dann allerdings auf der Straße. mir
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