Marc Zuckerberg So zieht Wechat über den neuen Whatsapp-Besitzer her

Freitag, 25. April 2014
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Marc Zuckerberg Facebook Südafrika Rekordsumme Übernahme


Nach der Übernahme von Whatsapp für die Rekordsumme von 19 Milliarden US-Dollar hätte es der neue Besitzer Marc Zuckerberg wohl ganz gern, wenn die jüngste Facebook-Tochter für die nächsten Jahre wieder aus dem öffentlichen Rampenlicht verschwinden würde. Doch Messaging-Konkurrent Wechat nutzt in Südafrika den Deal zur Werbung in eigener Suche und schickt dazu einen weinerlichen Zuckerberg auf die Therapeutencoach.

Hat man sich den Mann nicht spätestens seit dem Film "The Social Network" immer ein bisschen so vorgestellt? Als ich-bezogener Herrscher eines Social-Media-Imperiums, der aber selbst keine Freundschaften aufrecht erhalten kann? Die südafrikanische Kampagne von Wechat bringt das Klischee überspitzt auf den Punkt.

In dem ersten Spot beklagt sich der Zuckerberg-Stellvertreter, dessen Gesicht man allerdings nie zu sehen bekommt: "Ich meine, ich habe doch das soziale Netzwerk erfunden! Und jetzt löschen mich meine Freunde aus ihren Netzwerken ...!" Die pragmatische Lösung des Therapeuten: Er empfiehlt seinem Patienten einfach Wechat, um neue Freunde kennenzulernen.



Ob Zuckerberg im wahren Leben diesen Rat annehmen würde, darf allerdings getrost bezweifelt werden. Gerade hat die Facebook-Tochter Whatsapp eine halbe Milliarde aktive Nutzer gemeldet. Wechat liegt dagegen mit 355 Millionen aktiven Nutzern weltweit klar hinten. Zudem entwickelt sich auch Facebook immer mehr zu einem Mobile-Web-basierten sozialen Netzwerk. Mittlerweile loggen sich 1 Milliarde Facebook-Fans regelmäßig über ein mobiles Endgerät ein. cam
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