Lokführerstreik Sixt und die charmante Liebeserklärung an die GDL

Freitag, 17. Oktober 2014
Sixt reagiert auf den Lokführerstreik mit einem frechen Motiv
Sixt reagiert auf den Lokführerstreik mit einem frechen Motiv
Foto: Bild: Sixt
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Sixt Streik Deutsche Bahn Lokführerstreik Taifstreit


Auf allzuviel Gegenliebe stößt die Lokführergewerkschaft mit ihrem Streik derzeit nicht. Doch einer findet's toll: Der Autovermieter Sixt.
Der Taifstreit der Lokführer mit der Deutschen Bahn eskaliert: Am Freitagmorgen hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angekündigt, das ganze Wochenende bundesweit die Arbeit niederlegen zu wollen. Die Folge: Bis Montagfrüh um 4 Uhr rollen Züge gar nicht oder nur eingeschränkt, die Deutsche Bahn wittert einen Amoklauf der GDL - und Bahnfahrer sind empört. Unter dem Hashtag #fuckyougdl machen die Kunden ihrer Wut über den Streik ordentlich Luft.
Wochenendreisende müssen sich nun nach Alternativen umschauen. Wo sie das tun, wurde am Freitag deutlich spürbar: Die Webseiten von einigen Fernbusunternehmen waren teilweise nicht erreichbar. Auch auf Mitfahrzentralen dürfte sich ein Run entwickeln - und auf Autovermietungen.

Sixt reibt sich jedenfalls schonmal die Hände und greift den Lokführerstreik - wie schon vor einigen Tagen - in einem frechen Anzeigenmotiv auf: "HDGDL, GDL" ist auf dem auf Facebook veröffentlichten Motiv zu lesen - darüber prangt ein dickes rotes Herz. Über 1000 Likes und mehr als 500 Teilvorgänge sind die Belohnung bislang - und wohl auch die eine oder andere zusätzliche Buchung. ire
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