Lieferdienst-Studie Nur 13 Prozent der Deutschen kennen Foodora und Deliveroo

Mittwoch, 19. Oktober 2016
Anbieter wie Foodora müssen noch an ihrer Bekanntheit arbeiten
Anbieter wie Foodora müssen noch an ihrer Bekanntheit arbeiten
Foto: Foodora
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Foodora Lieferdienst


Start-ups wie Foodora und Deliveroo machen es sich seit einiger Zeit zur Aufgabe, Essen aus Restaurants bequem zum Endkunden nach Hause zu bringen - und investieren dabei auch viel in Werbung. Einer repräsentativen Studie des Marktforschers Omniquest zufolge lässt die Bekanntheit der Anbieter in Deutschland noch stark zu wünschen übrig. Dabei haben die Unternehmen tatsächlich viel Potenzial am Markt.
Laut den Ergebnissen der Befragung von 1007 Bundesbürgern Anfang Oktober sind 53 Prozent an einer Lieferung von Essen aus Restaurants interessiert. Im Gegensatz zu klassischen Lieferdiensten und Portalen wie Lieferando.de und Pizza.de würden die Befragten dabei auch eine höhere Liefergebühr und eine längere Lieferzeit in Kauf nehmen. Die Krux an der Sache: Gerade mal 13 Prozent kennen die Anbieter Foodora und Deliveroo. Genutzt wurden die beiden Lieferdienste bisher lediglich von 8 Prozent. Der Omniquest-Umfrage zufolge nehmen insgesamt 64 Prozent der Deutschen Lieferdienste für Essen in Anspruch. Fast jeder Vierte (23 Prozent) bestellt dabei wenigstens einmal im Monat. Die Hauptgründe dafür, sich Mahlzeiten nach Hause liefern zu lassen, sind demnach Bequemlichkeit (65 Prozent), mangelnde Zeit (56 Prozent) und der wegfallende Zubereitungsprozess (61 Prozent). Dagegen geben nur 22 Prozent der Befragten die fehlende Fähigkeit zu kochen als Motiv an.
Philipp Hartmann
Bild: Rheingau Founders

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Die grundsätzliche Bereitschaft, neue Lieferdienste auszuprobieren, ist hierzulande vorhanden: 41 Prozent probieren laut der Umfrage immer mal wieder neue Anbieter aus. Gründe dafür sind laut der Erhebung das Kennenlernen von neuen Gerichten (56 Prozent) sowie Abwechslung beim Essen (59 Prozent). Gesünderes Essen (16 Prozent) und gute Online-Bewertungen (20 Prozent) spielen beim Anbieterwechsel eine geringere Rolle. tt
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