"LZ"-Bericht Coca-Cola will ins Kaffeegeschäft vorstoßen

Freitag, 10. Juni 2016
Parallel zur klassischen Brause will Coca-Cola das Geschäft Heißgetränken ausbauen
Parallel zur klassischen Brause will Coca-Cola das Geschäft Heißgetränken ausbauen
Foto: Coca-Cola

Coca-Cola will sich breiter aufstellen und seine Aktivitäten mit Kaffee, Tee und Kakao ausbauen. Das berichtet die "Lebensmittel Zeitung", die wie HORIZONT in der dfv Mediengruppe erscheint. Besonders das Automaten-Geschäft hat der Erfrischungsgetränke-Gigant dabei offenbar im Blick.
Hier hat Coca-Cola mit Chaqwa bereits vor sechs Jahren eine eigene Subbrand gelauncht. Unter der Marke vertreibt Kaffee-, Tee- und Kakaospezialitäten. Lag der Fokus hier zunächst auf Unternehmen - also Kantinen und Büros - will Coca-Cola nun auch an frequenzstarken Orten wie Flughäfen, Stadien oder Einkaufszentren Kalt- und Heißgetränke parallel anbieten, berichtet die "LZ". Der deutsche Coca-Cola-Ableger gilt nach Dallmayr als zweitgrößter Automatenbetreiber hierzulande. Seit Jahresbeginn ist Chaqwa auch bei Rewe und dessen Discounttochter Penny präsent. Laut "LZ" gebe es hier bereits "erste richtungsweisende Erfolge". Außerdem soll das Automatensystem auch Bäckereien und der Quick-Service-Gastronomie angeboten werden. Hier würde Coca-Cola mit etablierten Anbietern wie WMF und Coffema oder Kaffeespezialisten wie Melitta und Lavazza konkurrieren. Zudem sieht man im Unternehmen auch Potenzial für die Zusammenarbeit mit dem Getränkefachgroßhandel, etwa bei der Marktbearbeitung und der Neukunden-Akquise. ire
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