Künstliche Intelligenz Softbank und Honda bauen sprechendes Auto

Montag, 25. Juli 2016
Die Pepper-Technologie soll künftiges sprechendes Auto aufpeppen
Die Pepper-Technologie soll künftiges sprechendes Auto aufpeppen
Foto: Aldebaran Robotics
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Softbank Honda Motor Autobauer Knight Rider Masayoshi Son


Der japanische Medienkonzern Softbank und der Autobauer Honda wollen ein sprechendes Auto bauen, das die Emotionen des Fahrers erkennt. Wird K.I.T.T. jetzt real?
In der 1980er-Jahre-Serie „Knight Rider“ kämpften der menschliche Held Michael Knight und sein mit Künstlicher Intelligenz ausgerüstetes sprechendes Auto K.I.T.T. gemeinsam gegen Verbrecher. Jetzt könnte das futuristische Vehikel real werden. Der japanische Telekom- und Medienkonzern Softbank hat angekündigt, gemeinsam mit Honda an einem sprechenden Auto bauen zu wollen, das menschliche Emotionen erkennen und darauf reagieren kann. Wie Firmengründer Masayoshi Son auf der Konferenz Softbank World 2016 ausführte, soll das intelligente Auto mit der Technologie des von dem Unternehmen mitentwickelten humanoiden Roboters Pepper ausgerüstet werden. Dieser verfügt über eine Art cloudbasierte Künstliche Intelligenz und soll Emotionen zeigen können. Gedacht war der niedliche Roboter eigentlich für den Einsatz als Haushaltshilfe und Ansprechperson für Senioren. Auch Honda arbeitet an humanoiden Robotern.

Roboter, mit ihrer Superintelligenz, würden sich für den Menschen aufopfern, meinte Son. "Stellen Sie sich vor, dass Autos eines Tages selbst zu Supercomputern oder Robotern werden", so Son. Dann werde Honda das erste Unternehmen sein, das diese Technologie verbaue. Die sprechenden Autos, so die Vorstellung der beiden Unternehmen , könnten den Fahrern Hilfe und Ratschläge anbieten, etwa beim Einparken. Auf einsamen langen Reisen könnten sie dann als prima Begleitung dienen.

Softbank hat sich in den vergangenen Jahren stark in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Roboter und Internet der Dinge engagiert. Für Son ist das Internet der Dinge der größte Paradigmenwechsel aller Zeiten in der Tech-Industrie. In der vergangenen Woche hat das Unternehmen allerdings mit der Übernahme des britischen Chipdesigners ARM den größten europäischen Tech-Deal aller Zeiten eingefädelt. Inwieweit der Zukauf im Wert von 31 Milliarden US-Dollar zu dem Engagement im Bereich KI passt, bleibt abzuwarten.

Dieser Artikel erschien zuerst bei t3n

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