Kreischen wie die Mädchen Warum ein Film Zombie-Stripperinnen auf seine Zielgruppe loslässt

Freitag, 06. November 2015
Die Zombie-Stripperinnen schlagen ihre Kunden in die Flucht
Die Zombie-Stripperinnen schlagen ihre Kunden in die Flucht
Foto: Paramount
Themenseiten zu diesem Artikel:

YouTube Halloween Las Vegas


Es ist wohl eine der wehrlosesten Situationen, in der sich ein Mann befinden kann: Gerade hat er sich noch über einen Lapdance gefreut, da wird er plötzlich von einer Zombie-Stripperin angegriffen. Da verwandelt sich selbst der größte Macho in einen Warmduscher. Hinter dem Streich steckt jedoch mehr als ein Halloween-Spaß. Das Youtube-Video soll für die Horrorkomödie "Scouts vs. Zombies" werben, die in Deutschland am 12. November anläuft.
Als Prankvertising macht der Film im Prinzip alles richtig: Er greift eine Schlüsselszene des Films auf, in der die titelgebenden drei Pfadfinder zum ersten Mal einen Stripclub besuchen und entdecken, dass sich die Stripperinnen in Zombies verwandelt haben, und testet die Prämisse an echten Stripclub-Besuchern in Las Vegas. Dabei beginnt eine Stripperin den Lapdance zur sichtbaren Freude des jeweiligen Kunden, um nach einer gewissen Zeit für einen Moment aus dem Sichtfeld ihres Kunden zu verschwinden. Das ist der Moment, in dem die Zombie-Kollegin ihren Platz einnimmt und dem Kunden den Schreck seines Lebens einjagt. Das Ergebnis ist höchst effektiv und liefert einen echten Unterhaltungswert, kommt aber nicht an die ganz großen Vorbilder der Horrorfilm-Werbung heran. So warb vor zwei Jahren Thinkmodo für das Remake von "Carrie" mit dem Streich "Telekinetic Coffeeshop Surprise", das weltweit mehr als 50 Millionen mal auf Youtube gesehen wurde. cam
Meist gelesen
stats