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Instagrammer wie Caro Daur präsentieren ihren Fans regelmäßig Produkte. Wie wirkt diese Art der Werbung?
Instagram / @carodaur

Kooperationen mit Social-Media-Stars Was die Werbewirkung von Influencern beeinflusst

Instagrammer wie Caro Daur präsentieren ihren Fans regelmäßig Produkte. Wie wirkt diese Art der Werbung?
Beim Influencer Marketing kommt es für Werbungtreibende darauf an, ob die Posts der Social-Media-Stars mit ihrem Produkt überhaupt wahrgenommen wurden. Kassiert ein Beitrag viele Interaktionen, bewerten Werbungtreibende die Kooperation in der Regel positiv. Doch kann man Likes, Shares und Kommentare überhaupt als Werbewirkung des Influencer Marketings interpretieren?
von Bettina Sonnenschein, Freitag, 18. August 2017
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Screenshot Instagram.com/bonniestrange
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Mit Influencern zur Best-Case-Kampagne

    Agenturen, die sich mit Influencer Marketing auseinandersetzen, sind sich sicher: Zumindest ein großer Teil der Kommunikation wird in Zukunft über Identifikationsfiguren in sozialen Netzwerken stattfinden und damit auch zur Werbewirkung beitragen. Dass diese dann anders beschrieben werden muss als in heute verbreiteten Kategorien, scheint klar zu sein: "Die Komplexität ist hoch, weil die Inhalte von Youtube über Snapchat, Instagram und viele mehr gestreut werden", erklärt Björn Wenzel, Geschäftsführer der Agentur Lucky Shareman in Hamburg. "Am Ende einen einzelnen KPI über alle Kanäle zu ermitteln, ist da natürlich schwierig." Aber es gebe Ziele, die klar aufgesetzt, auch einfach zu messen seien: Kontakte, Interaktionen, die Menge des Contents beispielsweise.

    Influencer Marketing

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    Dass die noch relativ junge Disziplin tatsächlich sogar mehr erreichen kann, hat unlängst die Agentur Influry in Zusammenarbeit mit Goldmedia nachgewiesen: 29 Prozent der Onlinenutzer ab 14 Jahre geben an, Produktpräsentationen von Influencern für besonders glaubwürdig zu halten. Und: Von den Befragten, die solche Präsentationen tatsächlich wahrgenommen haben, geben 43 Prozent der 14- bis 29-Jährigen an, entsprechende Produkte später auch gekauft zu haben.
    Influencer Marketing
    Bild: Fotolia / gustavofrazao

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    Bis es überhaupt soweit ist, ist Handarbeit gefragt. Lucky-Shareman-Chef Wenzel prüft zunächst in mehreren Schritten,  ob sich ein Influencer für eine Kooperation eignet. Im ersten Check werden potenzielle Angebote durchleuchtet, ohne dass die Anbieter das überhaupt mitbekommen. Wenn die Fan-Entwicklung unglaubwürdig erscheint, fallen viele schon aus dem Raster. Im zweiten Schritt wird die Qualität der Inhalte überprüft, beziehungsweise, ob es problematische Äußerungen gibt. Erst im dritten Schritt fordert die Agentur Mediadaten an, hilft dann aber auch, diese zu finden, wenn der Blogger sie noch gar nicht zur Hand hat. son

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