Kolle Rebbe O2 positioniert sich als Kundenversteher

Dienstag, 17. Mai 2016
O2 macht in seinem neuen TV-Spot auch die Fußball-EM zum Thema
O2 macht in seinem neuen TV-Spot auch die Fußball-EM zum Thema
Foto: Teleonica

Ende Februar präsentierte Kolle Rebbe die mit Spannung erwartete erste Arbeit für seinen neuen Vorzeigekunden O2. Jetzt legt die Hamburger Agentur nach. Der neue TV-Spot soll ausnahmsweise mal nicht Kunden von Telekom, Vodafone und Co abwerben. Diesmal verfolgen die O2-Marketer um Brand-Chefin Sabine Kloos ein nicht minder wichtiges Ziel - nämlich die Bestandskunden bei der Stange zu halten.

Dass O2 erstmals überhaupt in der Werbung Bestandskunden anspricht, macht sich schon beim Slogan der Kampagne bemerkbar, um die sich bei Kolle Rebbe Beratungsgeschäftsführer Andreas Winter-Buerke kümmert: "O2 Kunden bekommen mehr", lautet die schlichte und plakative Botschaft, mit der die Telefónica-Marke ihre Kundschaft zum Bleiben bewegen will.  Im Mittelpunkt der Kampagne steht "Mehr O2" - das neue Loyalitätsprogramm der blauen Marke. Laut Brand-Chefin Kloos werden Kunden unter anderem mit zusätzlichen Service-Leistungen oder exklusiven Angeboten für ihre Treue belohnt. Bloß wissen die meisten Kunden überhaupt nicht, was sich hinter dem Programm verbirgt. Aus Sicht von Kloos ist es daher "nur konsequent, genau das jetzt auch in einer Kampagne sichtbar zu machen”.

Die zweite Kampagne von Kolle Rebbe für O2 startet mit einem emotionalen Markenfilm, der zum Auftakt im Kino und im TV zu sehen sein wird. Der von Markenfilm unter der Regie von Cadmo Quintero produzierte 45-Sekünder dreht sich um die vielen kleinen Herausforderungen des digitalen Alltags und verpackt sie in humorvolle Fragen aus Kundensicht. "Der Film basiert erneut auf Insights, die bei der Zielgruppe ein Kopfnicken auslösen", erklärt" Dadurch wolle die Marke O2 Kundennähe demonstrieren.

Neben Kolle Rebbe sind an der Kampagne die Partneragenturen InterOne in Hamburg (Digital), Ogilvy One in Frankfurt (CRM), Forward in Darmstadt (Media), Smartin Advertising in Köln (POS) und UDG in Berlin (Social Media) beteiligt. mas

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