Kino-Kampagne Rügenwalder Mühle feiert seine Kunden mit einer Ode an den Einkaufszettel

Mittwoch, 08. Juni 2016
Die Rügenwalder Mühle feiert im Kino die Macht des Einkaufszettels
Die Rügenwalder Mühle feiert im Kino die Macht des Einkaufszettels
Foto: Rügenwalder Mühle
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Rügenwalder Godo Röben Michael Reissinger


Zwar fallen die meisten Kaufentscheidungen Studien zufolge heutzutage erst am PoS, völlig aus der Mode sind Einkaufszettel deswegen aber noch nicht. Das gilt vor allem für die Rügenwalder Mühle, die in den kleinen Helfern aus Papier sogar den Anstoßgeber für ihr verändertes Businessmodell sieht. Wie diese Schlussfolgerung zustande kommt, erklärt ein aufwendiger Kino-Spot des Traditionsunternehmens.
Zu getragener Musik und pathetischer Stimme aus dem Off bewegen Rügenwalder Mühle und die zuständige Agentur Markendienst aus Hamburg in dem 90-sekündigen Spot einiges. Genauer gesagt: Tausende Einkaufszettel, die der Wind vom Supermarktparkplatz wie ein Vogelschwarm bis zur Rügenwalder Mühle trägt. Im Gepäck haben die Listen der Verbraucher eine wichtige Botschaft: "Wir sind die steigende Nachfrage nach fleischfreien Produkten." Nur so konnte die Rügenwalder Mühle ihr Geschäftsmodell verändern und mit vegetarischen und veganen Erzeugnissen an ihrer fortlaufenden Erfolgsgeschichte schreiben.
Rügenwalder
Bild: Rügenwalder

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Mit dem Spot verfolgt die Rügenwalder Mühle auch einen neuen Marketingansatz, statt der eigenen Produkte stehen die Kunden im Fokus - symbolisiert durch deren Einkaufszettel. "Der Film ist ein Dankeschön an alle Verbraucher, die uns mit ihren Entscheidungen inspiriert haben, etwas in unserem Unternehmen zu bewegen", sagt Godo Röben, Geschäftsleiter Marketing, PR und Forschung & Entwicklung. Außerdem solle der Spot als Versprechen gesehen werden, dass der Lebensmittelhersteller auch in Zukunft die Wünsche seiner Kunden ernst nehmen wird. Zu sehen ist der Film seit Anfang Juni im Kino sowie Online. Umgesetzt haben das Projekt die Bewegtbild-Spezialisten von Deli Creative Collective unter der Federführung des Digital-Regisseurs Michael Reissinger. Die Produktionsdauer des aufwendigen Films belief sich nach Angaben der Agentur auf rund sechs Monate. Die Musik stammt von Deli Sounds. fam
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