Kik Textilhändler vollzieht Strategiewandel und verzichtet auf Promi-Unterstützung

Donnerstag, 16. April 2015
Bis 2017 sollen alle Kik-Filialen im neuen Look & Feel erstrahlen - Silber statt Rot
Bis 2017 sollen alle Kik-Filialen im neuen Look & Feel erstrahlen - Silber statt Rot
Foto: Screenshot Youtube/Kik
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Lars Nierfeld Verona Pooth Mediaplus


Große Pläne bei Kik: Aktuell befindet sich der Textilhändler aus dem Ruhrgebiet inmitten des wichtigsten Wandels seiner Historie. Unternehmenswerte wie Sympathie, Familienfreundlichkeit und Transparenz sollen etabliert, die europaweit rund 3500 Filialen bis 2017 auf das neue Look & Feel umgerüstet werden, Stichwort Silber statt Rot. Und auch in der Werbung schlägt der Konzern neue Töne an.
Seit Jahresbeginn verzichtet Kik etwa auf die Dienste eines prominenten Werbebotschafters. Die vertragliche Partnerschaft mit Verona Pooth ist nach fünf Jahren ausgelaufen. Unter dem Slogan "Besser als wie man denkt" präsentierte die Moderatorin seit August 2009 zwölf Kollektionen in Fernseh-Spots, Prospekten sowie in Anzeigen. "Im Rahmen unseres Strategiewechsels sind wir der Meinung, dass uns eine reine Testimonial-Kampagne nicht weiterhilft", sagt Lars Nierfeld, Bereichsleiter Marketing von Kik und Geschäftsführer von Kik24 E-Commerce. Stattdessen setzt der "Textil-Discounter", der diesen Namenszusatz inzwischen ebenso gestrichen hat wie das lautstarke T-Shirt-Männchen, auf eine Kampagne, bei der das breite Produktsortiment im Fokus steht. Allein in diesem Jahr bewarb die zuständige Kreativagentur Echopark mit Sitz in Essen unter anderem bereits Trenchcoats, Damenblusen, Sportswear und demnächst Bademoden - etwa alle zwei Wochen schaltet Kik neue Spots. "Die Kampagne unterstreicht nicht nur den günstigen Preis wie früher, sondern auch unsere Sortiments- und Kompetenzbreite", erläutert Nierfeld die neue Strategie.
„Im Rahmen unseres Strategiewechsels sind wir der Meinung, dass uns eine reine Testimonial-Kampagne nicht weiterhilft.“
Lars Nierfeld, Kik-Bereichsleiter Marketing
Die kommt auch beim Übergang der zentralen Unternehmensfarbe von Rot zu Silber zu tragen. Die Filialen in den neuen Kik-Ländern Polen und den Niederlanden erstrahlen bereits im neuen Look & Feel, bis 2017 sollen alle eruopaweit rund 3500 Standorte umgerüstet sein - das Unternehmen nennt dieses Programm "Kik 17". Aktuell seien in Deutschland und Österreich etwa 50 Prozent aller Filialen auf Silber umgestellt worden, sagt Nierfeld. Auch mit dem Farbwandel versucht Kik offener, sympathischer und familienfreundlicher zu erscheinen. Auch der im Herbst 2014 gestartete Auftritt mit eigenen Mitarbeitern als Botschaftern soll in Print, Out-of-Home und Radio fortgesetzt werden (Media: Mediaplus). Ziel ist eine Positionierung als mitarbeiterfreundlicher Arbeitgeber, der auch dem Nachwuchs gute Perspektiven bietet. Schon 2011 rückte Kik die eigenen Angestellten im Rahmen einer Kampagne ins Rampenlicht - damals im TV. fam
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