Kentucky Fried Chicken Zur neuen TV-Kampagne betritt der Hühnerbrater die Sportarena

Freitag, 30. August 2013
Im Spot für den Grande-Filet stehen erneut junge Männer im Mittelpunkt
Im Spot für den Grande-Filet stehen erneut junge Männer im Mittelpunkt


Ende Januar startete die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken ihre erste TV-Kampagne und drückt seitdem im Marketing kontinuierlich aufs Gas. Am 3. September läuft der dritte Spot der von Serviceplan Sales, München, kreierten Kapagne auf allen großen TV-Sendern an. Passend zum beworbenen Grande-Filet-Burger führt der Spot dieses Mal in eine Sportarena, wo die Protagonisten des Spots ebenfalls "Großes" vorhaben. HORIZONT hat exklusiv mit KFC-Marketingdirektor Michael Th. Werner über den neuen Auftritt und eine erste Bilanz der TV-Strategie gesprochen.
Michael Th. Werner ist Marketingdirektor bei KFC (Bild: KFC)
Michael Th. Werner ist Marketingdirektor bei KFC (Bild: KFC)
Der neue KFC TV-Spot stellt erneut junge Männer in den Mittelpunkt der Handlung. Ist das die Zielgruppe, die Sie verstärkt ansprechen wollen? Tendenziell sind Fast Food Kunden jünger als der durchschnittliche deutsche Restaurantbesucher. Die Spots unserer ersten TV-Kampagne richten sich daher an junge Erwachsene beider Geschlechter. Hier sehen wir auch das größte Wachstumspotential für die Marke. Aus der Story und Inszenierung unseres aktuellen TV-Spots für den neuen KFC
Grande Filet Burger ergibt sich vor allem durch die Produktbotschaft eine konkrete Ansprache der jungen männlichen Zielgruppe.

Es fällt auf, dass alle TV-Spots ein konkretes Produkt aus dem Sortiment inszenieren. Sehen Sie in der breiteren Öffentlichkeit noch ein Wissensdefizit zum KFC Angebot? Ziel der TV-Spots ist es, die Zuschauer besonders auf Produktinnovationen - wie aktuell den Premium Burger Grande Filet - aufmerksam zu machen. Gleichzeitig wollen wir das Besondere von KFC, nämlich unsere Kochtradition inszenieren und mit besonderen Visuals darstellen. Hier unterscheidet sich KFC deutlich von den Wettbewerbern. Wir panieren unser Hähnchenfleisch immer frisch vor Ort im Restaurant und bereiten es mit der geheimen Würzmischung aus elf Kräutern und Gewürzen unseres Firmengründers Colonel Harland Sanders zu. Eben handmade in KFC. Am Ende jeder unserer TV-Spots fragen wir daher auch stets: "Ist das noch Fast Food?"

Sie sind jetzt schon seit gut einem halben Jahr in der TV-Werbung aktiv. Wie fällt Ihre Bilanz aus? Die erste TV-Kampagne in Deutschland hat die gesteckten Erwartungen mehr als erfüllt. Seit der Erstausstrahlung am 29. Januar 2013 ist der Umsatz während der Kampagnenzeiträume auf vergleichbarer Restaurantfläche im zweistelligen Prozentbereich gestiegen. KFC ist damit derzeit die erfolgreichste Fast Food Marke in Deutschland mit dem größten prozentualen Umsatzwachstum und den größten Transaktionssteigerungen im Markt.

Gute Umsatzzahlen ist das eine. Aber wie hat sich Ihre Marke entwickelt? Langfristige Trackings haben gezeigt, dass die spontane Markenbekanntheit durch die beiden ersten TV-Spots bereits im zweistelligen Prozentbereich gesteigert und das Markenprofil deutlich geschärft werden konnte. In der Zukunft wollen wir vor allem die Markenbekanntheit von KFC in Deutschland noch weiter konsequent vorantreiben und die Marktposition im Bereich der Systemgastronomie noch weiter ausbauen. Außerdem möchten wir unsere Gäste durch die Penetration unserer Einzigartigkeit im Fast Food Segment mittels neuer Produkte noch enger an die Marke binden.

Und auf welchen Mediamix setzten Sie dabei? Durch den Einstieg in ein nationales Medium wie TV hat sich der Mediamix deutlich Richtung TV verlagert. Weiterhin liegt der Schwerpunkt neben TV auf den Kanälen Plakat und Social Media.

Durch den Einstieg in die TV-Werbung mussten Sie Ihren Mediaetat steigern. Werden Sie ihn zukünftig auf dieser Höhe halten oder müssen sogar noch aufstocken, um mit Konkurrenten wie McDonald's und Burger King auf Augenhöhe zu bleiben? Wir werden aufgrund unserer Größe im Markt und der daraus resultierenden 'David -Position' gegenüber den Fast Food-Goliaths bei unserer Mediastrategie nicht auf Masse sondern auf Klasse setzen. Diese Philosophie hat auch unsere Mediaagentur MEC verinnerlicht. cam
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