"Keinerlei Toleranz" Wie Burger King auf die Wallraff-Vorwürfe reagiert

Mittwoch, 30. April 2014
Szene aus der RTL-Reportage über Burger King (Bild: Screenshot rtl.de)
Szene aus der RTL-Reportage über Burger King (Bild: Screenshot rtl.de)


Burger King hat auf die in der RTL-Reportage von Günter Wallraff vorgebrachten Vorwürfe reagiert: Via Facebook teilte die Burgerkette mit, dass man mit dem in der Reportage kritisierten Franchisenehmer einen Aktionsplan erarbeiten werde, um solche Handlungen zukünftig zu unterbinden. Wallraffs Team hatte aufgedeckt, dass in den 91 von dem Lizenznehmer Ergün Yildiz teilweise eklatante Missstände bei Lebensmittelsicherheit und -hygiene herrschen.


In dem Posting spricht Burger King Deutschland von "fehlerhaften Handlungen" und beunruhigenden Vorwürfen. "Wir haben keinerlei Toleranz oder Akzeptanz für Handlungen, die das langjährige Vertrauen unserer Gäste also von Euch - und den Ruf, den wir über die vergangenen Jahrzehnten aufgebaut haben, untergraben", erklärt das Unternehmen weiter. Nun soll ein gemeinsamer Aktionsplan mit dem Franchisenehmer erarbeitet werden, "um sicherzustellen, dass alle relevanten Vorgaben und Prozesse eingehalten werden", wie es in einer Pressemitteilung heißt. Der Plan sieht etwa eine intensive Schulung von Mitarbeitern und Management vor.

Ob das reicht, wird sich zeigen müssen. Auf Facebook kommentiert ein User Burger Kings Stellungnahme mit den Worten: "Das beste Zeichen um das Vertrauen wiederherzustellen wäre diesem Franchisenehmer zu kündigen..." Der Kommentar hat bislang mehr als 3000 Likes erhalten. ire
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