Jung von Matt/Saga Wie Brita Yource einen Wasserschlepper am Pfandautomaten bekehrt

Montag, 17. Juli 2017
Der Protagonist erlebt im Film einen Albtraum und wird vom Pfandautomaten eingezogen
Der Protagonist erlebt im Film einen Albtraum und wird vom Pfandautomaten eingezogen
Foto: Jung von Matt/Saga
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Jung von Matt JvM


Wasserkisten schleppen und Pfandflaschen wegbringen? Das ist kein Thema für Konsumenten, die Wasserfilter und ähnliche Alternativen verwenden, wie man auch aus den Sodastream-Kampagnen weiß. Brita Yource ermöglicht Verbrauchern ebenfalls, individuell temperiertes und gesprudeltes Trinkwasser zuzubereiten. Den Etat der Marke sicherte sich Jung von Matt/Saga. Bei ihrer ersten Arbeit - der digitalen Launchkampagne für die Brita Yource Wasserbars - vereint die Agentur Performance-Mechanismen mit Storytelling.
Herzstück der Launchkampagne ist ein eineinhalbminütiger Online-Film, in dem der müde Protagonist einen wahren Albtraum erlebt. Beim Wegbringen von Pfandflaschen wird er in den Automaten eingezogen. Und während er der Flaschen-Presse immer näherkommt, hat er eine Erleuchtung in Sachen Wassertrinken...
Eine Besonderheit der Kampagne: Der Film generiert laut Jung von Matt Datenpunkte, über die relevante Zielgruppensegmente für ein neues Produkt gebildet werden. An diese Segmente werden dann verschiedene Kurzfilme ausgespielt, die sich um verschiedene Vorteile der Wasserbars drehen. Einige davon sind Komfort, Individualisierung und Nachhaltigkeit. Zusätzlich begleiten Postings und Banner die Kampagne, in denen einzelne Vorteile aufgegriffen werden.
Die reine Performance-Kommunikation wird auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse aus der Kampagne entwickelt, optimiert und verhaltensbasiert getargeted. Dabei geht es vor allem um das Produkt, den Preis und die Anschaffunsgsmodalitäten. Die gewonnenen Daten werden zusätzlich über personalisierte Landingpages ausgespielt, die den Kunden spezifische Informationen zur Verfügung stellen und Kaufabschlüsse erzeugen sollen.
Neben Jung von Matt/Saga zeichnet die JvM-Performance-Agentur Netzeffekt für das Gesamtkonzept verantwortlich. Regie führte Manu Coeman, die Produktion übernahm Rabbicorn Films. Für die Postproduktion war NHB Studios zuständig. bre
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