Jim Parsons Sheldon Cooper nervt seine Mitmenschen mit Intels neuer Chip-Generation

Dienstag, 03. November 2015
Jim Parsons ist in den Spots ähnlich anstrengend wie sein Alter Ego Sheldon Cooper
Jim Parsons ist in den Spots ähnlich anstrengend wie sein Alter Ego Sheldon Cooper
Foto: Intel / Screenshot Youtube

Seit dem vergangenen Jahr ist Jim Parsons alias Dr. Sheldon Cooper das Werbegesicht von Intel. Nun darf der Publikumsliebling aus der Sitcom "The Big Bang Theory" erneut für den Chiphersteller ran. In den Spots für die sechste Generation von Intels Core-Prozessor tut Parsons das, was er auch in der Serie am Besten kann: Klug daher reden, Ratschläge geben - und seinen Mitmenschen auf die Nerven gehen.
So reist Parsons in einem der Commercials durch die Zeit und erklärt den anderen Darstellern, wie Intel zur Verbesserung von PCs und W-Lan beigetragen und den Menschen so die Arbeit mit Computern erleichtert hat. In den anderen Spots strapaziert er das Nervenkostüm einer jungen Mutter, jagt einem Schlafenden einen gehörigen Schrecken ein und muss sich einem Fallschirmsprung stellen (Alle Spots siehe unten). Kreiert wurden die Spots einmal mehr von McGarry Bowen. Produktionsfirma ist Brother, Ted Melfi führte Regie.
Bei der neuen Kampagne bleibt Intel der Linie aus dem ersten Flight treu: Parsons wird nicht explizit als Sheldon Cooper vorgestellt. Sein Gehabe macht aber überdeutlich, dass er der nerdige Wissenschaftler aus "The Big Bang Theory" ist. Auf diese Weise erfüllt die Kampagne für Intel zweierlei Zweck: Durch die Verbindung mit der allseits beliebten Sitcom soll die Marke emotional aufgeladen werden. Zum anderen soll sie kommunizieren, was Intel zur Rechnerleistung schon beigetragen hat und noch beiträgt. So stelle die Werbung klar die Vorteile gegenüber vorherigen Chip-Generationen heraus, sagt Intel-CMO Steven Fund und nennt in diesem Zusammenhang verlängerte Batteriedauer, die Bearbeitung von 4K-Videos und schnelles Aufwachen aus dem Sleep-Modus. Bei Intel trägt die neue Chip-Generation den Codenamen "Skylake".

Überzeugende Argumente für Business-Kunden und Endverbraucher hat Intel auch bitter nötig. Das Unternehmen hat bei PC-Chips einen Marktanteil von etwa 80 Prozent und bekommt es daher deutlich zu spüren, dass die Nutzung von Smartphones und Tablets steigt: Das operative Ergebnis des Bereichs war zuletzt im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 2,43 Milliarden Dollar gesunken. ire

Meist gelesen
stats