"James Bond: Spectre" Ein Sony ist Daniel Craig nicht genug

Montag, 27. April 2015
Das deutsche Teaser-Plakat zu "Spectre"
Das deutsche Teaser-Plakat zu "Spectre"
Foto: Sony Pictures

Von wegen "Die Welt ist nicht genug": Der Titel des 19. James-Bond-Films ist im Vorfeld des 24. Falls "Spectre" offenbar aktueller denn je. Bei Wikileaks ist ein E-Mail-Verkehr aufgetaucht, der nahelegt, dass Bond-Darsteller Daniel Craig höchstpersönlich eine Product-Placement-Offerte von Sony über 5 Millionen US-Dollar ausgeschlagen hat - angeblich genügen die Geräte nicht Bonds Anspüchen.
Es gibt wohl keine Blockbuster-Reihe, in der so konsequent Produkte platziert werden, wie in den Bond-Filmen. Für den neuesten 007-Film "Spectre", der im November dieses Jahres erscheinen soll, ist bereits klar, welches Auto Daniel Craig fahren wird (Aston Martin) und was er trinken wird (Heineken, Belvedere Vodka). Nur mit welchem Handy wird er telefonieren? Aus dem geleakten E-Mail-Verkehr geht hervor, dass sowohl Samsung als auch Sony ein Angebot abgegeben haben sollen - inklusive einer Bonuszahlung für Craig. Ein Vertreter der Produktionsfirma schreibt jedoch, neben dem finanziellen gebe es auch einen "kreativen Faktor" - demnach sollen Craig und Regisseur Sam Mendes nicht mit den Sony-Geräten zufrieden sein und hätten deshalb abgelehnt.
Der Schlussmacher
Bild: Foto: Fox

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Pikant: Produziert wird der 24. Fall zwar von der britischen Firma Eon Productions, Sony Pictures ist aber wie schon 2012 bei "Skyfall" Co-Produzent der Reihe. Die geleakte Mail stammt aus einer groß angelegten Cyber-Attacke im vergangenen November, als Sony Pictures Opfer von Hackerangriffen wurde. Damals wurden bereits erste Details zum Drehbuch und zu den Produktionskosten bekannt. Für die Integration von Product Placements bei "Spectre" ist die New Media Group (NMG) verantwortlich. fam
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