Jahresbilanz Puma sieht sich auf einem guten Weg - und will weiter ins Marketing investieren

Montag, 16. Februar 2015
CEO Björn Gulden sieht Puma in der Spur
CEO Björn Gulden sieht Puma in der Spur
Foto: Puma
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Das Jahr 2014 endet für Puma versöhnlich: Der lange strauchelnde Sportartikelhersteller konnte seinen Jahresumsatz mit rund 3 Milliarden Euro weitestgehend stabil halten, das Konzernergebnis erhöhte sich gleichzeitig um ein vielfaches auf 64,1 Millionen Euro. Allerdings waren im abgelaufenen Jahr keine Sondereffekte gebucht, die das Ergebnis hätten belasten können. Auch mit den letzten drei Monaten des zurückliegenden Jahres zeigte Puma sich zufrieden.
Der Umsatz kletterte im 4. Quartal um 6,3 Prozent auf rund 750 Millionen Euro. Ausschlaggebend hierfür seien starke Zuwächse in Argentinien, Brasilien und Mexiko, während sich die Umsätze in Nordamerika und Europa solide entwickelt hätten, wie das Unternehmen mitteilt. Unter dem Strich steht für das 4. Quartal dennoch ein Verlust von 4,6 Millionen Euro. Dafür gibt es allerdings einen guten Grund: Hohe Ausgaben fürs Marketing. Im August 2014 startete Puma mit "Forever Faster" die größte Markenkampagne in der Geschichte des Unternehmens.
„Puma hat jetzt eine klare Positionierung, die wir durch erhöhte Marketinginvestitionen und einen gezielten Einsatz unserer Markenbotschafter stärken werden.“
Björn Gulden
Für Puma-CEO Björn Gulden hat sich der Aufwand jedoch gelohnt: "Puma hat jetzt eine klare Positionierung, die wir durch erhöhte Marketinginvestitionen und einen gezielten Einsatz unserer Markenbotschafter stärken werden. Unser Fokus liegt auf einer klaren und verständlichen Markenkommunikation." Der Norweger hatte bei seinem Amtsantritt im April 2013 das schwammige Image von Puma, das sich irgendwo zwischen Sport- und Lifestylemarke bewegte, als eines der Hauptprobleme der Marke ausgemacht und ihr eine Rückkehr zur klaren Positionierung als Sportmarke verordnet.

Diese Strategie soll Puma zusammen mit der Verschlankung der Organisationsstruktur und der verstärkten Fokussierung auf die weibliche Zielgruppe wieder nachhaltig in die Erfolgsspur bringen. Letzteres brachte man zuletzt mit der Verpflichtung von Pop-Superstar Rihanna als Markenbotschafterin und Creative Director zum Ausdruck. ire
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