Irreführende Werbung Wettbewerbszentrale verklagt Zalando

Donnerstag, 05. November 2015
Zalando soll Verbraucher getäuscht haben
Zalando soll Verbraucher getäuscht haben

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hat gegen den Online-Modehändler Zalando Klage wegen angeblich "irreführender Werbung" eingereicht.
Dem Unternehmen wird vorgeworfen, bei verschiedenen Artikeln einen geringeren Warenvorrat als vorhanden angegeben und so Knappheit vorgetäuscht zu haben. Dagegen sei beim Landgericht Berlin eine Unterlassungsklage eingereicht worden, teilte die Wettbewerbszentrale am Donnerstag in Bad Homburg mit. Zalando zeigte sich überrascht. Die kritisierte Angabe sei bereits Anfang September im Online-Shop korrigiert worden, sagte Unternehmenssprecher Boris Radke. Es ging um Kleidungsstücke, bei denen der Hinweis "3 Artikel verfügbar" stand, obwohl tatsächlich die Bestellung einer größeren Zahl möglich war. Bei Zalando heißt es nach eigenen Angaben in solchen Fällen nun "mehr als 3 Artikel verfügbar". Die Wettbewerbszentrale ist eine Selbstkontrolleinrichtung der Wirtschaft. dpa
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