Internationale Kampagne So wirbt die Commerzbank um Firmenkunden

Donnerstag, 03. November 2016
Zur Kampagne gehören auch die bekannten Hoodies
Zur Kampagne gehören auch die bekannten Hoodies
Foto: Commerzbank
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Die Commerzbank hat eine internationale integrierte Kampagne anlaufen lassen, die es in dieser Dimension für Geschäftskunden noch nie gegeben hat. Für den größten Aufschlag gibt es Gründe. Die Commerzbank möchte ihre Kompetenz herausstellen, ihre Internationalität und die Bedeutung für die deutsche Wirtschaft. Das Institut finanziert über ein Drittel des deutschen Außenhandels.

"Wir haben eine Kundenbeziehung zu jedem zweiten deutschen Unternehmen", sagt Uwe Hellmann. Genau diese Bedeutung für die deutsche Wirtschaft ist selbst Experten nicht immer bekannt – und das möchte der Markenchef der Commerzbank ändern.

"Uns geht es aber nicht nur darum, unser Profil in Deutschland zu schärfen, sondern auch in den für uns wichtigen Schlüsselmärkten." Dazu zählen Europa, Asien, Nordamerika und Brasilien als wichtiges Tor zum südamerikanischen Markt. "Wenn wir in diesen Märkten wachsen wollen, müssen wir Bekanntheit aufbauen", begründet Hellmann die Fokussierung. Zumal die Commerzbank das Ziel hat, nicht nur deutsche Unternehmen in die Welt zu begleiten, sondern die Welt auch auf dem Weg in den europäischen Heimatmarkt. Deshalb besteht die von Stammbetreuer Thjnk kreierte Kampagne aus mehreren Ebenen. Ein Element ist ein TV-Spot, der in verschiedenen Varianten und Schnittversionen und in vier Sprachen online und im TV in den Schlüsselmärkten zu sehen ist, etwa auf Bloomberg und N-TV.

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Konkret bedeutet das: "Wir können den Spot für unterschiedliche Formate in 24 Versionen ausspielen", erklärt Hellmann. Hinzu kommt eine Landingpage im Netz sowie sechs Contentvideos. In diesen Filmen vertieft jeweils ein Commerzbankmitarbeiter aus Shanghai, New York, Singapur und São Paulo die Grundbotschaften des TV-Films, indem er ein Produkt vorstellt, das er in der Bank vertritt – etwa die Kapitalmarktfinanzierung oder Cash Pooling. Flankiert wird das Ganze von Flughafenwerbung in den vier Städten sowie am Airport in Frankfurt und Social-Media-Plattformen wie Twitter und Linkedin sowie Google und Baidu, das chinesische Pendant der amerikanischen Suchmaschine. mir

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