Instagram-Star Daniel Fuchs "Ich will niemanden beeinflussen. Ich will inspirieren"

Dienstag, 19. Juli 2016
Daniel Fox auf den HORIZONT Digital Marketing Days
Daniel Fox auf den HORIZONT Digital Marketing Days
Foto: HORIZONT / Philipp von Bruchhausen
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Daniel Fuchs Influencer Marketing Instagram Snapchat


Influencer Marketing ist derzeit eines der großen Buzzwörter in der Werbebranche. Einer der begehrtesten Social-Media-Stars derzeit ist Daniel Fuchs alias magic_fox. Der 28-jährige studierte Maschinenbauer hat sich in diesem Jahr entschieden, sich komplett seiner Karriere als Instagram-Model zu widmen. HORIZONT Online hat mit Fuchs darüber gesprochen, warum er diesen Schritt gegangen ist, was Influencer Marketing leisten kann und welche Stolperfallen es gibt.
Auf Instagram betreibt Fuchs den größten Man-Fashion-Kanal Deutschlands. Seinem 2013 entstandenen Account folgen über 895.000 Nutzer - die meisten davon Männer, wie er selbst sagt. Das dürfte damit zusammenhängen, dass er auch Mode für Männer präsentiert. Zu seinen Partnern gehören etwa Calvin Klein, Diesel und Lagerfeld. Allerdings gibt er dabei des Öfteren einen Blick auf sein gut trainiertes Sixpack frei, weshalb auch viele Frauen seinem Account folgen dürften.  Neben Instagram gehören ein eigenes Blog und ein Snapchat-Account zu Fuchs' Portfolio. Laut einer Datenauswertung der Analyse-Plattform InfluencerDB ist Fox unter den Top 3 der deutschen Influencer mit dem höchten Earned Media Value. Dadurch kann Fuchs gut von seinen Werbeverträgen inzwischen gut leben. Dafür muss er allerdings auch einiges investieren, vor allem Zeit: Die meiste geht für Shootings drauf - auch am Wochenende. Und wenn er sich nicht gerade in Szene setzen lässt, stählt Fuchs seinen Körper im Fitnessstudio.
Es ist besonders diese Leidenschaft und Hingabe, die Influencer zu begehrten Werbepartnern macht. Neben der großen Reichweite, die sie mitbringen, verkörpern sie aus Sicht der Unternehmen vor allem Authentizität. "Influencer schaffen es, eine persönliche Note abzugeben", beschreibt Fuchs selbst den Vorteil des Influencer Marketings im Video-Interview mit HORIZONT Online (Produktion: Clipvilla, Bremen). Wobei er sich selbst gar nicht als Influencer im eigentlichen Wortsinne sieht. Er wolle seinen Followern vielmehr Hilfestellung bei Themen wie Mode und Sport geben.

Ein großer Knackpunkt beim Thema Influencer Marketing ist das Thema Kontrolle. Viele Marken tun sich schwer damit, dem Testimonial die Führung zu überlassen. Alles andere würde aber weder für den Influencer noch für den Werbungtreibenden funktionieren: Muss der Influencer sich verstellen, ist es mit der Authentizität vorbei - und die Zielgruppe wendet sich ab.
Anke Herbener, CEO von DigitasLBi
Bild: DigitasLBi

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Er selbst achte deswegen darauf, seine Kooperationen so umzusetzen, wie er selbst es für richtig halte, so Fuchs. Deswegen lehne er auch sehr viele Anfragen ab: "Wenn es nicht passt, gehe ich die Kooperation auch nicht ein." ire
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