Im Namen der Kohle Kaufland startet mit neuem Grabarz-Spot in die Grillsaison

Mittwoch, 23. April 2014
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Nachdem Kaufland zuletzt nur noch den "Kassen"-Spot in den Werbeinseln rotieren ließ, gönnt sich der Lebenshändler zum Auftakt der Grillsaison einen neuen Spot. In der Hauptrolle: Ein Sack Kohle, der sich seines VIP-Status nur zu bewusst ist. Denn ohne Kohle geht rund um den Grill einfach nichts. Für Grabarz ist der Spot eine gute Gelegenheit, zu zeigen, dass die Agentur auch nach dem Verlust des Edeka-Etats das Handelsgeschäft immer noch beherrscht.
Tatsächlich ist der Spot auf den ersten Blick simpel gestrickt. In gewohnter Kampagnenmechanik erzählt der Sack Grillkohle als Sprecher mit norddeutschen Akzent, wie unverzichtbar sein Einsatz während der Grillsaison ist. Denn egal ob Familienfeier, Strandparty oder Fußballfest: "Ohne Kohle geht nichts." Doch am Ende werden auch die Starallüren des Brennstoff-Sacks enttäuscht. Bei der Fußballfeier brutzelt das Fleisch auch ohne Kohle munter vor sich hin - auf einem Elektrogrill.

Der Spot hat für die Großflächenkette Kaufland, die sich ähnlich wie die Konzern-Schwester Lidl als preissaggressiver Lebenshändler positioniert, dadurch noch eine zweite Bedeutungsebene. Denn bei Kaufland geht auch für Kunden, die nicht viel Kohle haben, beim Grillkohle-Kauf noch einiges. Kaufland wirbt seit Herbst vergangenen Jahres im Fernsehen mit einer emotionalen Markenkampagne. Als Kreativ-Dienstleister hat sich das Unternehmen aus der Schwarz-Gruppe die Hamburger Agentur Grabarz & Partner an Bord geholt, die mit der Markenkampagne "Wir lieben Lebensmittel" für einen der Meilensteine der deutschen Handelswerbung verwantwortlich sind. cam
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