Ikea Was Lebensqualität mit der Macht des Konjunktivs zu tun hat

Dienstag, 13. Mai 2014
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Prokrastination - also die Gabe, unangenehme Dinge zu verschieben - genießt in Deutschland keinen sonderlich guten Ruf. Wäre die Welt nicht ein besserer Ort, wenn alle Menschen ihre Aufgaben gleich erledigen würden? Nein - findet der neueste TV-Spot von Ikea und liefert in 30 Sekunden ein gelungenes Plädoyer für die Macht des "Eigentlich". Denn manchmal muss sich auch die plichtbewussteste Familie einfach mal eine Auszeit nehmen.
In der von Thjnk Hamburg kreierten Geschichte ist der eigentliche Star das Boxspring-Bett von Ikea. Denn als der Vater den Hund der Familie zum Joggen holen will, wird beim Anblick des großen, gemütlichen Betts schwach und macht aus seinem Fitnessprogramm spontan ein "Eigentlich", wenig später stößt seine Frau dazu, die doch "eigentlich" im Garten arbeiten wollte. Der Dritte auf der Matraze ist schließlich ihr Sohn, der "eigentlich" sein Fahrrad reparieren wollte.

Lars Trzebiatowsky, Geschäftsführer Beratung bei Thjnk: "Eine Familie wird nicht dadurch zusammengeschweißt, dass sie möglichst viel unternimmt. Die wertvollsten Momente sind die, in denen man sich einfach mal Zeit zum gemeinsamen Entspannen nimmt".

Der Markenauftritt um die Auszeit einer überplanten Familie, der das eigentlich beworbene Produkt auffällig zurückhaltend inszeniert, ist ein weiterer Baustein der laufenden Ikea-Jahreskampagne "Zeit für mehr Zuhause". Diese wird seit Oktober 2013 auf allen Kanälen gespielt und beschäftigt sich unter anderem auf der Kampagnenwebsite zeitfuermehrzuhause.de damit, wie man die Zeit zuhause mit der Familie so gestalten kann, das sie für alle noch besser und wertvoller wird. cam
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