"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" Pick Up will mit TV-Spots im Facebook-Stil und VR im RTL-Dschungel punkten

Mittwoch, 04. Januar 2017
2016 war Pick Up unter anderem mit einem Placement im Dschungel vertreten
2016 war Pick Up unter anderem mit einem Placement im Dschungel vertreten
© RTL/Bahlsen

Das Dschungelcamp wirft seine großen Schatten voraus: Am 13. Januar startet das RTL-Format "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" (IBES) in die elfte Auflage. Erneut mit dabei: die Bahlsen-Marke Pick Up. 2017 verabschiedet sich das Unternehmen von eigens produzierten tagesaktuellen Spots und setzt stattdessen auf ein eng verknüpftes Content-Marketing-Konzept. Die Hauptrolle spielen die frechen Social-Media-Postings der Marke und ein Virtual-Reality-(VR)-Spiel.

Mit seiner Präsenz bei Facebook und Instagram erreicht Pick Up regelmäßig über eine halbe Million Markenfans - vor allem bei der jungen Zielgruppe würden die Posts "inzwischen Kultstatus" genießen, teilt Brand Managerin Sonja van Daelen mit. Im vergangenen Herbst hatte das Unternehmen bereits ein ähnliches Experiment gestartet und dabei Botschaften im aus dem eigenen Facebook-Kanal bekannten frechen Duktus an einem Tag auf digitale Außenwerbeflächen in Berlin, Hamburg und Köln gebracht. Nun folgt der Test des Konzepts im TV, gemeinsam mit der Agentur Elbdudler und RTL-Vermarkter IP Deutschland.

Elbdudler hat die genauso simplen wie cleveren Motive für Bahlsen Pick Up entwickelt
Bild: Bahlsen/Wall Decaux

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Als Splitscreen-Spots werden die Messages quasi in Echtzeit zur absolvierten Dschungelprüfung ausgestrahlt und von einem Sprecher vertont. "Dazu müssen alle Beteiligten äußerst eng zusammenarbeiten. Denn für die Kreation der Bilder und Texte, ihrer Inszenierung und Vertonung sowie Abstimmung haben wir bis zur Ausstrahlung nur wenige Stunden Zeit", sagt van Daelen. Einen Rückschritt in puncto Aufwand und Kreativität sieht ihr Chef Michael Hähnel daher nicht: "Wir denken, dass diese neue Form von TV-Werbung einen noch höheren Konsumenten- und Marken-Fit mit der Zielgruppe hat", erläutert der Vorsitzende der Bahlsen-Geschäftsleitung in der DACH-Region. Man habe gelernt, dass die Kommunikation so wie sie in den sozialen Netzwerken funktioniert, "sehr wohl auch auf andere Medien übertragbar sein kann".
Mit einem Virtual-Reality-Spiel zieht Pick Up in den Dschungel
Mit einem Virtual-Reality-Spiel zieht Pick Up in den Dschungel (Bild: RTL)
Darüber hinaus plant Pick Up weitere Content-Maßnahmen rund um "IBES". Die Botschaften werden gemeinsam mit Ströer auch auf rund 1200 OoH-Screens in 110 Städten übertragen. Auf Facebook und Instagram spielt Pick Up mit "Riegel TV" die Ereignisse im Camp nach. Eine Neuerung ist die Vernetzung der Dschungel- mit der virtuellen Realität. Ein VR-Spiel soll die Pick-Up-Fans direkt mit der Marke in Verbindung bringen. Dort werden die User virtuell in den Dschungel versetzt, können über VR-Brillen und Cardboards Pick-Up-Riegel fangen. Hähnel hofft mit dem Experiment, etablierte Kunden und potenzielle Käufer gleichermaßen überraschen zu können.
„Wir können nicht jedem ausgetretenen Trampelpfad durch den Dschungel weiter folgen.“
Michael Hähnel, Bahlsen
"Man darf nicht vergessen, wir sprechen hier von einer sehr jungen und deswegen dynamischen Zielgruppe - was gestern noch hip und gut war, ist heute Mainstream und fast langweilig", sagt der Manager und beschwört den Mut zu Neuem: "Wir können nicht jedem ausgetretenen Trampelpfad durch den Dschungel - um mal bei dem Bild zu bleiben - weiter folgen." Das VR-Spiel sei ein "Test, wie weit hier die Zielgruppe auch bereit ist, mitzumachen". fam

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