IKEA Der Katalog wird 2014 zum virtuellen Möbelstück

Freitag, 02. August 2013
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IKEA New York Druckwerk Vernetzung Möbelstück


Die offizielle Präsentation des neuen Ikea-Katalogs findet zwar erst Ende August statt, aber schon jetzt ist klar, dass das Druckwerk die Latte zur Vernetzung von Print und digital erneut höher liegen wird. Der von McCann New York designte Katalog hatte im vergangenen Jahr erstmals Augmented-Reality-Vernetzungen zur virtuellen Erweiterung des Druckwerks genutzt. Das hat sich anscheinend bewährt. In der 2014er Auflage soll der Katalog jetzt die virtuelle Welt direkt ins Wohnzimmer tragen. Für Ikea ist die Pflege des Ikea-Katalogs eine strategische Aufgabe. Während andere Handelsunternehmen ihre gedruckten Materialien aus Kostengründen so weit wie möglich abschaffen, ist der Ikea-Katalog nicht nur eines der auflagenstärksten Printprodukte der Welt, sondern auch eine der wichtigsten Marketing-Plattformen des Unternehmens. Dank Ikeas ganzjährig geltender Preise, wird der Katalog von Markenfans wiederholt genutzt und liegt nicht selten im Wohnzimmer als Lektüre aus.

2013 hatte McCann New York den Lesewert des Katalogs noch erhöht, indem die Agentur die Produktpräsentationen in Lebenswelten organisierte und über Augmented Reality Filme und 3D-Animationen in viele der Katalogbilder integrierte. Mit dem neuen Katalog werden die Nutzer das Druckwerk selbst nutzten können, um virtuelle Varianten der Ikea-Möbel im eigenen Haushalt zu testen. Dabei dient der Katalog als AE-Marker, der der Ikea-App signalsiert., wo sie eine 3D-Simulation des jeweiligen Möbelstücks auf dem Bildschirm des Smartphones platzieren soll.



Neu ist diese Idee allerdings nicht. Schon vor fünf Jahren entwickelten zwei schwedische Studenten diese Idee als Studienprojekt, dass 2009 von Ikea im Rahmen der My.Ikea-Kampagne aufgegriffen wurde. Damals mussten die Marker zur Platzierung der virtuellen Möbelstücke allerdings erst mühsam ausgedruckt werden. cam
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