IBM-Studie Top-CMOs erwarten deutlich mehr Budget

Sonntag, 30. August 2015
IBM-Studie „Marketing is a (Buyer) Journey, Not a Destination”
IBM-Studie „Marketing is a (Buyer) Journey, Not a Destination”
Foto: IBM
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IBM Kundenbindung Deepak Advani


Gute Nachrichten für die Kommunikationsbranche: Laut einer aktuellen IBM-Studie gehen 57 Prozent der Marketingentscheider davon aus, dass ihre Budgets in den nächsten zwei bis drei Jahren steigen werden. Profitieren wird davon allerdings nicht in erster Linie die klassische Werbung, sondern die Themen Kundenbindung (Client Retention) und Kundenfürsprache (Brand Advocacy) investieren.
Laut der Studie "Marketing is a (Buyer) Journey, Not a Destination" werden sich die  Investitionen der Chief Marketing Officers (CMOs) künftig weniger auf einzelne Kanäle konzentrieren, sondern sich gleichmäßig auf sämtliche Kunden-Touchpoints verteilen. Besonders die Social- und Digital-Kanäle erfahren damit eine Aufwertung gegenüber den traditionellen Kanälen wie Print-, TV- und Radiowerbung. Nichtdestotrotz bleibt traditionelles Marketing wichtig und schlägt noch immer mit 52 Prozent des Budgets zu Buche. Weitere wichtige Ergebnisse: 53 Prozent der Marketingentscheider begründen die Investition in die gesamte Customer Journey mit dem Wunsch nach Umsatzsteigerung. Content-Generierung ist dabei mit 13 Prozent der wichtigste Einzelposten in der Budgetierung. Zentrale Aufgabe in der Markenführung sei dabei jedoch stets das Touchpoint-Management, sagt Deepak Advani, General Manager IBM Commerce: "Diese neue Dynamik hat Auswirkungen auf die Rolle des CMOs: Er verantwortet das hohe Gut Kundenerfahrung und gewinnt dadurch an Einfluss und Bedeutung im Unternehmen über Abteilungs-Silos hinweg."

Für die Studie hat IBM zusammen mit dem CMO-Club hundert Top-Entscheider aus dem Marketing befragt. hor
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