Hyundai Roadshow leitet Marktstart der Ioniq-Modelle ein

Mittwoch, 31. August 2016
Hyundai präsentiert den Ioniq in einem Q-förmigen Pavillon am Frankfurter Skyline Plaza
Hyundai präsentiert den Ioniq in einem Q-förmigen Pavillon am Frankfurter Skyline Plaza
Foto: Hyundai
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Ioniq


Der südkoreanische Automobilhersteller stellt das neue E-Modell Ioniq vor offiziellem Verkaufsstart im Rahmen der "Generation Ioniq Tour" in vier europäischen Metropolen vor – erster Halt ist Frankfurt am Main. Weitere Pop-up-Stores folgen in Amsterdam, Oslo und Mailand.

Wer sich die Zukunftsvisionen von Hyundai genauer anschauen möchte, kann noch bis 6. September im Skyline Plaza am Kap Europa in Frankfurt den Ioniq-Informationspavillon besichtigen. Augmented-Reality-Elemente führen die Besucher durch den Stand und erklären ihnen die Funktionen des Ioniq. Dafür wurde eigens eine App entwickelt, die weitere Informationen zu den Fahrzeugdetails liefert. Besucher können das neue Modell unter anderem über eine Virtual-Reality-Brille kennenlernen, die einen Blick in das Auto aus Sicht des Fahrers ermöglicht.

Wem das nicht reicht, kann eine begleitete Testfahrt durch die Straßen Frankfurts mit dem Hybrid- oder Elektro-Modell unternehmen. Beide kommen im Herbst dieses Jahres auf den Markt. Den Anfang macht die Hybrid-Variante (104 kW / 141 PS) im Oktober – das Elektro-Modell (88 kW / 120 PS) folgt im November. In der zweiten Jahreshälfte 2017 wird dann auch der Plug-In-Hybrid zum Verkauf angeboten. Der Ioniq ist weltweit das erste Serienmodell, das in drei alternativen Antriebstechniken auf den Markt kommt.

Virtual-Reality-Brillen sollen den Besuchern den Ioniq näher bringen
Virtual-Reality-Brillen sollen den Besuchern den Ioniq näher bringen (Bild: Hyundai)
Hyundai will sich mit dem Ioniq als Innovationstreiber bei der Entwicklung von nachhaltigen und alternativen Fahrzeugtechniken positionieren. Ziel ist es, die Elektrifizierung zu demokratisieren, so Jochen Sengpiehl, Marketingchef von Hyundai Europe. Die Etablierung von Elektro-Fahrzeugen gestaltet sich auf dem deutschen Markt bislang schwierig, was unter anderem an dem langsamen Ausbau der Stromtankstellen liegt. Das neue Modell soll vor allem die umweltbewusste und urbane Zielgruppe erreichen, die einen nachhaltigen Lebensstil pflegt – über alle Altersgruppen hinweg.

Da dieses Milieu ein überwiegend digitales Mediennutzungsverhalten aufweist, setzt der Automobilhersteller hauptsächlich auf diese Kommunikationskanäle. Potentielle Kunden sollen unter dem Leitspruch "Join Generation Ioniq" mit einer digitalen Erlebniswelt rund um die E-Modelle angelockt werden. Umgesetzt wird dies unter anderem durch einen digitalen Hub in sieben europäischen Ländern: Deutschland, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Norwegen, Italien, Spanien und Frankreich. Der Aufbau der Plattform erfolgt schrittweise ab September. Kurz vor der Markteinführung des Ioniq im Oktober startet zu den digitalen Maßnahmen noch eine klassische Kampagne in TV und Print.

Hyundais Absatzziele sind ambitioniert: In 2016 sollen weltweit noch 30.000 Modelle verkauft werden, in 2017 sollen es dann mehr als 100.000 sein. Für Jochen Sengpiehl ist klar: Mit dem Hyundai Ioniq wollen die Koreaner den Hybrid-Pionier Toyota bei alternativen Antriebstechniken angreifen. Gloria Geyer

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