Havas Paypal macht zu Weihnachten die Träume einer kleinen Boxerin wahr

Freitag, 02. Dezember 2016
Die junge Boxerin spielt im Weihnachtsspot von Paypal die Hauptrolle
Die junge Boxerin spielt im Weihnachtsspot von Paypal die Hauptrolle
Foto: Paypal

Ein Weihnachtsfilm, in dem das Wort Weihnachten nicht ein einziges Mal vorkommt? Diesen dramaturgischen Salto will der Payment-Dienstleister Paypal mit "Träume sind zum Teilen da" schaffen. In der von Havas München kreierten Onlinekampagne um ein kleines Mädchen mit einem großen Traum beschränkt sich auch der Auftraggeber selbst auf eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt steht die junge Heldin, die dank der Kraft der Gemeinschaft das eigentlich Unmögliche möglich macht.

Schon zum heutigen Start der Kampagne lässt sich leider feststellen, dass es Paypal selbst nicht gelang, das Unmögliche möglich zu machen: nämlich ein neues Thema für eine Weihnachtskampagne mit einer gesellschaftlichen Aussage zu finden. Denn mit der Macht des Teilens greift der Digitaldienstleister ein Thema auf, das auch schon die deutsche Telekom in den Mittelpunkt ihrer Weihnachtsbotschaft gestellt hat. Während die Telekom sich mit "Der magische Weihnachtskalender" für eine bewusst märchenhafte Geschichte in einer eigentlich heilen Welt entschieden hat, riskiert Paypal deutlich mehr Sozialrealismus. Zu sehen ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das in die Fußstapfen ihres Vaters treten und Boxerin werden will. Doch in ihrer von Plattenbauten geprägten Umgebung fehlt es ihr an Trainingsmöglichkeiten.

Doch dann entdeckt sie eine leerstehende Halle, die zum Verkauf angeboten wird. Mithilfe des Hausmeisters mobilisiert das Mädchen die Nachbarschaft, um das Geld für die Halle zusammenzubekommen. PayPal taucht dabei über das Tool Paypal.Me auf, mit dem sich auf einfache Weise Geld sammeln lässt. Unnötig zu sagen, dass am Ende alle zusammenlegen und so den Traum des Mädchens erfüllen. Am Ende unterstützt sie sogar ihr Vater, der nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere nichts mehr mit dem Boxen zu tun haben wollte.

Moonjourney - Socialspot from Chiara Grabmayr on Vimeo.

Für die Umsetzung des Films (Produktion: Embassy of Dreams) wurde Chiara Grabmayer als Regisseurin verpflichtet. Die Filmemacherin kennt sich mit Geschichten aus der Sicht junger Mädchen aus. Mit ihrem Charity-Spot "Moonjourney" (siehe oben) für  den Verein "Perspektiven für jugendliche Flüchtlinge" e. V., der die Flüchtlingsgeschichte einer jungen Araberin schildert, gewann sie unter anderem beim Young Directors Award in Cannes, dem Clio Award und dem First Steps Award.

Die Verbreitung des Films erfolgt primär über Facebook und YouTube, darüber hinaus wird auf die Social-Seeding-Plattformen Unruly & Red Pineapple gesetzt. Ein weiteres Element sind Kooperationen mit einer Vielzahl großer und kleiner Blogs aus den Bereichen Social, Digital, Familie und Sport. cam

Meist gelesen
stats