Haarige Sache Kim-Jong-Un-Plakat sorgt in London für Ärger

Mittwoch, 16. April 2014
So berichtet der "Guardian" über die Story (Bild: Screenshot guardian.co.uk)
So berichtet der "Guardian" über die Story (Bild: Screenshot guardian.co.uk)

Mit Frisuren kann man schon mal werben. Sixt hat das 2001 gemacht mit Angela Merkel, damals noch CDU-Vorsitzende. In London fällt gerade Karim Nabbach auf. Der Besitzer des Friseursalon M&M Hair Academy wirbt mit einem Bild von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und der Zeile "Bad Hair Day?". Das fanden viele lustig, nur nicht die nordkoreanische Botschaft. Hintergrund des Plakats, das "15 Prozent Rabatt für Herren im April" verspricht, ist ein nach wie vor unbestätigter Bericht, wonach der nordkoreanische Machthaber verfügt haben soll, dass alle männlichen Studenten in Nordkorea denselben Haarschnitt haben müssten wie er. Kaum war das Plakat öffentlich, bekam der Friseurladen Besuch von zwei Männern. Welchen offiziellen Status die beiden hatten, ist unklar. Für Nabbach waren die beiden Herren in dunklen Anzügen aber Vertreter der nordkroeanischen Regierung. Sie machten sich Notzen, sie fotografierten und sie verlangten von Nabbach, dass er das Plakat abhänge, erzählt der Inhaber dem "Guardian".

Dagegen verwahrt sich der Mann für haarige Fälle, der mit dem Plakat für eine Promotionaktion im April wirbt. Man nutze ständig Bilder von Prominenten, um für sich zu werben, erklärt er. Victoria Beckham ist so ein Fall, Justin Timberlake ein anderer.  Überhaupt: Man sei ja schließlich nicht in Nordkorea, sondern in England, erklärt der Meister. Und da geht es durchaus auch mal rustikaler zu. Auch und gerade in der Werbung. mir
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