Gelber Engel ADAC zeichnet Michael Schumacher aus

Donnerstag, 09. Januar 2014
Michael Schumacher in der "ADAC Motorwelt" (Bild: ADAC)
Michael Schumacher in der "ADAC Motorwelt" (Bild: ADAC)

Der ADAC ehrt Michael Schumacher für seine Verdienste um Straßenverkehrssicherheit und soziales Engagement mit dem Gelben Engel. Das mag auf den ersten Blick irritieren. Doch die Entscheidung für den mehrfachen Formel-1-Weltmeister fiel bereits in einer Präsidiumssitzung Ende vergangenen Jahres und damit vor seinem schweren Skiunfall. Schumacher, der nach wie vor im künstlichen Koma liegt, erhält die Ehrung in der Kategorie "Persönlichkeit". Hier würdigt der Automobilclub Menschen, die sich in den vergangenen Jahren um Verkehr, Mobilität oder Automobil verdient gemacht haben. "So wie Michael Schumacher stets bedingungslos für den Erfolg gekämpft hat, so hat er sich für in Not geratene Menschen eingesetzt", lautete die Begründung des Präsidiums.

Der siebenfache Formel-1-Weltmeister ist unter anderem seit 1995 UNESCO-Sonderbotschafter und spendete schon viele Millionen Euro für gute Zwecke. Für sichere Straßen engagierte sich der siebenfache Formel-1-Weltmeister unter anderem in der FIA Foundation. Als Mitglied der "Commission for Global Road Safety" unterstützte er die Kampagne für die erste weltweite Ministerkonferenz zur Verkehrssicherheit und den Aufruf für das "Jahrzehnt der Sicherheit im Straßenverkehr 2011 bis 2020". Trotzdem überschattet sein Unfall jetzt die Auszeichnung. "Wir beten alle für seine baldige Genesung und wünschen der Familie viel Kraft in diesen schweren Stunden", erklärt ADAC-Präsident Peter Mayer.

Neben Schumacher steht bereits ein weiterer Preisträger beim diesjährigen Gelben Engel fest. BMW ist der Sieger in der Kategorie "Marke". Der Münchner Autobauer verweist damit Audi und Mercedes auf die Plätze. Basis der Wertung ist das Markenranking des Clubs, der ADAC AutoMarxX. Die weiteren Preisträger in weiteren sieben Kategorien werden am 16. Januar in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche bekanntgegeben. mir
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