Fußball und Golf Allianz und DFB träumen von erfolgreichem "Sommer der Frauen"

Mittwoch, 03. Juni 2015
Das DFB-Team und die Allianz träumen vom dritten WM-Titelt
Das DFB-Team und die Allianz träumen vom dritten WM-Titelt
Foto: Screenshot Allianz

Am Samstag, den 6. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen, die deutsche Mannschaft startet beim Turnier in Kanada das Projekt Titeltraum. Es ist das gemeinsame Motto von Sponsor Allianz und Deutschem Fußball-Bund (DFB).
Die Allianz fördert schon seit Jahren den Frauenfußball - als Partner beim WM-Turnier in Deutschland etwa oder seit dem vergangenen Jahr als Namensgeber für die Frauenfußball-Bundesliga. Bis 2019 hat der Münchner Versicherungskonzern das Namensrecht vom DFB erworben. Jetzt setzt die Marke noch einen drauf: mit dem "Sommer der Frauen". Die Fußball-WM steht im Mittelpunkt, es geht aber auch um Volleyball und Golf. Im September beispielsweise schlägt die Allianz beim Solheim Cup auf, dem wichtigsten Damen-Teamwettbewerb der Sportart, bei dem die besten zwölf Golferinnen aus den USA und Europa gegeneinander antreten. "Wir wollen eine größere Sichtbarkeit für den Frauensport und insbesondere den Fußball erzielen", erklärt Manfred Boschatzke, Leiter Werbung & Sponsoring bei der Allianz Deutschland, das Engagement.

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In der Kommunikation zum WM-Sommer setzt die Assekuranz aktuell ausschließlich auf Digital. Das dürfte Branchenexperten erstaunen. Geht es um Reichweiten, gilt TV als gesetzt. Doch die Entscheidung ist für Boschatzke keine Absage an TV, sondern ergibt sich aus der Aufgabenstellung. "In den digitalen Kanälen kann die Kampagne eine größere Kraft entfalten als in den klassischen Werbeblöcken." Im Netz wird die Versicherung auch zum Contentanbieter und Produzenten, innerhalb der engen Grenzen eines Nicht-Fifa-Partners. Viermal am Tag gibt es auf der Landingpage neue Inhalte mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die kleine Teams in Kanada und in Deutschland erstellen. Im Format  "Guten Morgen aus Kanada" etwa gibt es News vom Turnier und der deutschen Mannschaft, während sich "WM im Netz" mit den Reaktionen und Stimmen in den sozialen Netzwerken beschäftigt. Für die Formate holt sich die Allianz Partner an Bord, etwa die Sportkompetenz des "Kicker" für den WM-Blog. Oder das Fußball-Know-how der verletzten Weltfußballerin Nadine Kessler, von Bayern-Spielerin Eunice Beckmann sowie der Jung-Moderatorin Katharina Kleinfeld. Hinzu kommen Porträts, Interviews und Interaktionen zwischen Fans und Mannschaft.
Beim eingangs erwähnten Solheim-Cup geht die Allianz noch weiter. Erstmals seit Ende der 1990er Jahre wird Golf wieder live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein. ARD und SWR übertragen von dem dreitägigen Event 23 Stunden. "Wir werden eine Aufmerksamkeit erzielen, die die Sportart seit 20 Jahren nicht mehr hatte", sagt Boschatzke. mir/fam
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