Fußball-WM Wie McDonald's mit Mülltonnen einen Treffer landen will

Montag, 31. März 2014
WM-Sponsor McDonald's spielt das CSR-Thema (Bild: obs/McDonald's Deutschland)
WM-Sponsor McDonald's spielt das CSR-Thema (Bild: obs/McDonald's Deutschland)


WM meets Social: Fifa-Sponsor McDonald's verknüpft sein WM-Engagement mit sozialer Verantwortung. In seiner Deutschlandkampagne ruft der Fastfoodkonzern zur korrekten Entsorgung von Abfall auf. Eine gute Idee: Zum einen fällt bei einem McDonald's-Mahl genug Müll an, zum anderen machen die Menschen ohnehin gerne einen Sport daraus, den Papierkorb zu treffen - meist in Basketball-Manier.
Den Müll per Fuß in die Tonne zu befördern ist deutlich anspruchsvoller als per Hand, insofern könnte McDonald's durchaus den Sportgeist der Deutschen wecken. Auch das ist gut für McDonald's: Gerade Konzerne, deren Portfolio die Ernährungsbilanz größtenteils nicht verbessert, steuern gerne mit kommunikativen Maßnahmen zur Bewegungsförderung gegen.

Im Zentrum der Kampagne steht ein Filmwettbewerb: Nutzer können ihren Mülltonnentreffer auf der "Kick the trash"-Microsite hochladen, in sozialen Netzwerken teilen und bewerten lassen. Final entscheidet eine unternehmensinterne Jury über die besten Treffer. Der Gewinner fliegt zur WM nach Brasilien. Umgesetzt hat McDonald's die Aktion mit den Agenturen LessingvonKlenze (Konzeption, Redaktion), München, und Razorfish (digitale Umsetzung), Berlin.

"Mit unserer Kampagne richten wir uns vor allem an junge Menschen. Diese Zielgruppe erreichen wir aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Motivation und Spaß", sagt McDonald's-Sprecher Philipp Wachholz. Dazu beitragen soll die Vorlage von Freestyler Julian Hollands, der unter anderem auf dem McDonald's-Youtube-Kanal zeigt, wie es mit der richtigen Abfallentsorgung geht (Agentur: Fussballmarkt, Köln). mh

Meist gelesen
stats