Fußball Allianz sichert sich Namensrechte für das Stadion von Juventus Turin

Freitag, 02. Juni 2017
Das Stadion von Juventus Turin trägt bald einen neuen Namen.
Das Stadion von Juventus Turin trägt bald einen neuen Namen.
Foto: Lagardère

Aus dem "Juventus Stadium" wird das "Allianz Stadium": Wie Juventus Turin mitteilt, hat sich die Allianz die Namensrechte an der Heimspielstätte des aktuellen italienischen Fußballmeisters geschnappt. Der deutsche Versicherer hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem Rechteinhaber Lagardère Sports unterzeichnet.
Das Stadion wird den neuen Namen offiziell ab dem ersten Juli tragen. Die Namensrechte laufen am 30. Juni 2023 ab. Die Heimspielstätte von Juventus Turin ist damit das siebte Stadion weltweit, an dem sich die Allianz die Namensrechte gesichert hat. Die weiteren sind die Allianz-Arena in München, das Allianz Stadium in Sydney, der Allianz Park in London, die Allianz Riviera in Nizza, der Allianze Parque in Sao Paulo und das Allianz Stadion in Wien. Das Juventus Stadium wurde 2011 eröffnet und löste das ehrenwürdige "Stadio delle Alpi" ab, in dem die "Alte Dame" - wie der Club auch gerne genannt wird - von 1990 bis 2009 seine Heimspiele austrug. Das markanteste Merkmal sind die beiden 86 Meter hohen Pfeiler an der Nord- und Südseite hinter den Toren, die die Dachkonstruktion halten.

"Die Zusammenarbeit mit einem globalen Riesen in der Versicherungsbranche wie Allianz ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich Juventus als erstklassige und internationale Institution etabliert hat", so Giorgio Ricci, Co-Chief Revenue Officer und Head of Global Partnerships und Corporate Revenues bei Juventus. Ricci verweist unter anderem auf die historische Ausbeute von insgesamt sechs Serie-A-Meisterschaften seit der Eröffnung des Juventus Stadiums im Jahre 2011.

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Wir freuen uns, die globalen Top-Marken Allianz und Juventus Football Club in eine langjährige Partnerschaft leiten zu können und sind überzeugt den perfekten Brand-fit nach langjähriger Aktivierungsphase gefunden zu haben", kommentiert Philipp Hasenbein, Managing Director Lagardère Sports Germany. "Dies ist aus unserer Sicht die Grundlage für konsequentes und glaubhaftes Storytelling und damit langfristigen Erfolg. Wir freuen uns bereits jetzt auf die weitere Zusammenarbeit mit der Allianz und Juventus in den kommenden Jahren."

Anfang des Jahres hatte Juventus bereits mit einem neuen Emblem als Teil einer Image-Kampagne für Schlagzeilen gesorgt. Ab diesem Sommer schmückt die Brust des italienischen Rekordmeisters nämlich ein Logo, das sehr stark auf die Vereinsfarben Schwarz und Weiß reduziert ist (siehe unten). Das neue Vereinswappen sorgte im Netz teils für hitzige Diskussionen. Eine "Schande für die Geschichte" des Klubs sei das Logo, hies es bei Twitter unter anderem. ron 

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