#Frühlingsgefühle Sixt greift ganz tief in die Klischeekiste

Mittwoch, 23. März 2016
An Cabrios denkt man bei dem Spot zunächst nicht
An Cabrios denkt man bei dem Spot zunächst nicht
Foto: Sixt
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Auch wenn das Wetter noch nicht mitspielt: Laut Kalender hat der Frühling bereits begonnen. Zeit für Sixt, die Cabrio-Angebote auszupacken - und nicht nur das: In sozialen Netzwerken wirbt der Autovermieter derzeit mit einem Video, das noch ganz andere Assoziationen weckt als verdeckloses Fahren.
Das Video, so muss man wohl sagen, greift ganz tief in die Klischeekiste. Jedenfalls wirkt eine Werbung, in der sich gutaussehende Frauen lüstern auf einer Motorhaube räkeln, heutzutage wie aus der Zeit gefallen. Nicht umsonst tauchen derartige Sujets mit schöner Regelmäßigkeit in den Bilanzen des Werberates auf.

Lecko mio, da sind wohl die #Frühlingsgefühle mit ihr durchgegangen Markiere jemanden, der gerne mit ihr tauschen würde!

Posted by Sixt rent a car on Montag, 21. März 2016
Allerdings ist Sixt ja bekannt dafür, auf Konventionen nicht allzuviel zu geben und stattdessen lieber der Provokation den Vortritt zu lassen. Jüngstes Beispiel dafür war das Motiv mit dem wegen Drogenbesitzes in die Schlagzeilen geratenen Grünen-Politiker Volker Beck. Auf Facebook spielt Sixt mit der "Sex sells"-Methode, indem den Nutzern lediglich eine Kurzversion angezeigt wird, in der kein Auto zu sehen ist. An deren Ende erscheint die Einblendung: "Zu heiß für Werbung?" Wer auf den danach auftauchenden Call-to-Action-Button klickt, landet auf der Langversion des Spots, die wiederum auf die Sixt-Homepage verweist.

Der 30-Sekünder, der aktuell auf Facebook, Twitter und Youtube sowie auf einer eigenen Microsite verbreitet wird, entstand diesmal ohne Beteiligung der Sixt-Agentur Jung von Matt. Die Kampagne wurde komplett inhouse kreiert und von Rocket Studios in München produziert. ire
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